20160725_165728Ich bin eine Angstgegnerin, ich bin gegen die Angst. Weil sie eine schlechte Ratgeberin ist, weil sie mich nicht einfach nur zur Vorsicht mahnt, sondern Panik auslöst oder mich lähmt, weil sie mich und meine Ideen klein hält, weil sie mir Kraft raubt und so gar nichts inspirierendes in ihr liegt. Ich bin eine Angstgegnerin. Nicht weil ich angstfrei bin, nicht weil ich die Heldin eines Romans oder die Hauptrolle in einem Actionfilm bin, die unerschrocken jede Hürde meistert, sich jeder Gefahr in den Weg stellt, jedes Problem überwindet. Ich bin eine Angstgegnerin, weil ich dazu aufgefordert wurde, weil ich jemanden habe, der mich erinnert. Seine Stimme ist nicht laut und tönend, lärmend und aufdringlich. Seine Stimme ist beständig, in unaufdringlicher eindringlichen Weise. Seine Stimme erinnert mich, dass ich nicht alleine bin. Dass es ihn gibt, wenn die Angst kommt, wenn sie mir mit Rat und Tat zur Seite stehen will und mich in Panik versetzt, wenn sie mich lähmt. Weil es den gibt, der mit mir Nachrichten hört und mit mir ist, wenn ich verstört dieser Welt in die Augen blicke. Ich bin nicht angstfrei, nicht unerschrocken, und glänze nicht durch Souveränität. Ich bin so dankbar im Getöse dieser Welt, Jesus wahr zu nehmen, der mich zur Angstgegnerin macht, weil er mich an die Hand und wenn nötig in den Arm nimmt und sagt: „In der Welt hast du Angst, aber sei getrost: ich habe die Welt überwunden.“ Komm, wir nehmen ihm beim Wort…

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