Meine Beiträge fangen an sich zu wiederholen. Ich merke, dass mein Blogprojekt dem Ende zugeht, denn einen ähnlichen Beitrag wie heute, hatte ich schon einmal. Und trotzdem ist es mir heute wieder aufgefallen, wie gerne ich meine Mädchen beobachte. Das finde ich eine der schönsten Seiten am Mama sein, dass ich so dicht an ihnen dran sein darf. Es ist so interessant, wenn die beiden Größeren von Kindergarten und Schule zurück kommen, dass die eine erst einmal im Kinderzimmer verschwindet und die andere Entspannung auf der Schaukel sucht. Und es ist so schön zu beobachten, wie sich meine Kleinste freut, wenn die beiden wieder da sind. Ich mag es, dass meine Große Gerüche so fein wahrnimmt. Wenn wir unterwegs sind, wie gestern, dann bin ich immer gespannt, wer von uns beiden als erstes über den Geruch in der Luft eine Bemerkung macht. Sie war gestern schneller und freute sich am Geruch nach frisch gemähtem Gras und an „verbrannter“ Herbstluft. Das frisch bezogenen Bett heute Abend entlockte ihr auch ein: „Mhhh, riecht das gut.“ Und ich mag es so, wenn meine Mittlere erzählt. Dann werden ihre Augen so groß und sie erinnert sich plötzlich an Sachen, die habe ich alle schon längst nicht mehr auf dem Schirm. Und sie ist auch die, die immer mal wieder sagt: „Weißt du, Mama, zu Hause ist es so schön.“ Ich bin bei all diesen Beobachtungen und Situationen gespannt, was davon bleibt, wenn sie älter sind. Ob ihre Art Entspannung zu finden ähnlich bleibt oder ob ähnliche Situationen sie unsicher machen oder freuen oder oder oder. Und werden die Beobachtungen von heute, die ich unbedingt irgendwie verinnerlichen will, helfen, später immer wieder einen „Zugang“ zu meinen, dann großen Kindern, zu finden oder erst gar nicht zu verlieren. D20151020_185026as hoffe ich auf jeden Fall so sehr. Ich bin sehr dankbar heute für dieses dicht dran sein, wahrnehmen, beobachten. Ich genieße das sehr.

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