Ich erinnere mich, dass ich als Kind 2 wehmütige Augenblicke im Jahr hatte. Die kamen so verlässlich, wie mein Hunger oder Durst. Es war ein kurzer Augenblick im Weihnachtsgottesdienst und ein kurzer Augenblick am Abend vor meinem Geburtstag. Die Wehmut verursacht durch den Gedanken: „Falls ich mal Kinder haben werde, muss ich für sie Weihnachtsfeste und Geburtstage machen. Dann macht das niemand mehr für mich, sondern ich für meine Kinder.“ Diesen Gedanken fand ich überhaupt nicht toll! Meine Mutter hat die schönsten Geburtstage und immer schöne spannende Weihnachtsfeste zaubern können. Mittlerweile bin ich auf der anderen Seite, seit bald 7 Jahren und…ich liebe es. Ich bereite so so gerne Geburtstage für meine Kinder vor!!! Ich mag es total gerne mir das Thema, Deko, Geschenke, Einladungskarten usw. auszudenken, einzukaufen, dekorieren – eben alles. Und dafür bin ich so dankbar. Denn ich hab mir das als Kind nicht vorstellen können, dass das irgendwie toll sein könnte. Und jetzt freu ich mich auf den heutigen Abend…Ich werkel noch eine ganze Weile vor mich hin. Und ich könnte mir das echt als Geschäftsidee vorstellen. Geburtstage für Kinder zu organisieren und durchzuführen. Das müsste natürlich wahnsinnig gut klingen: Eventmanagerin for Little Personalities oder so. Jedenfalls bin ich dankbar, dass ich die andere Seite so mag und dass aus dem heutigen Chaos ein schöner Tag für meine Mittlere wächst. Und ich freu mich darauf, wenn sie ihre Geschenke auspackt, auf die Freundinnen, die sie eingeladen hat und auf alles. Und ich weiß nicht, welche Augen morgen mehr vor Freude strahlen, ihre oder meine.20150630_181555

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