Für was ich seit ein paar Wochen sehr dankbar bin – auch heute – ist, dass meine Große so eine leichte20161017_103752.jpg Aufsteherin ist. O.k., das klingt komisch. Aber mir fällt im Moment kein passenderes Wort ein. Ich finde und fand es schon immer schlimm, wenn ich meine Kinder wecken musste. Keine Ahnung warum, aber ich denke, dass ein Kind möglichst von selber wach werden sollte, um ausgeschlafen und ausgeglichen zu sein. Deshalb waren wir auch immer die letzten im Kindergarten. Mittlerweile muss ich meine Große ziemlich früh wecken, weil ihre Schule nicht in unserer Stadt ist. Und es ist jeden Morgen das gleiche: Ich muss sie richtig wecken. (Das war die letzten 2 Jahre nicht so, weil sie selber früh genug wach wurde um rechtzeitig in der Schule zu sein.) Und dann lächelt sie oft schon, obwohl sie die Augen noch gar nicht offen hat. Das ist so süß! Sie ist richtig schlaftrunken, aber freundlich und fröhlich. Und sobald sie die Augen dann auf hat fängt sie an zu reden. Obwohl es mir schwer fällt sie zu wecken, macht sie es mir leicht, weil sie so freundlich in den Tag startet. Und dafür bin ich sehr dankbar. Meine 3 Mädels sind so unterschiedlich und ich mag es auf die Dinge und Eigenschaften zu achten, die es mir im Umgang mit ihnen leicht macht, woran ich Freude habe, wofür ich dankbar bin. Und das sind bei jeder von ihnen ganz andere Charakterzüge. Meine Große ist die leichte Aufsteherin. Dankbar dafür.

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