20161020_175740Eigentlich wollte ich euch heute erzählen, wie dankbar ich bin, dass ich mitten aus meinem Alltag heraus losfahren und meine Vorträge halten kann. Dass es für mich keinen Stressfaktor darstellt, sondern, dass ich mich darauf freue. Gerade noch meine Jüngste getröstet, die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt, der Großen zugehört, mit der Mittleren in der Küche gelacht…und los geht’s. Aber heute bin ich wieder einmal dankbar dafür welchen Menschen ich begegnen darf an solchen Abenden, nach einem Vortrag. Ganz zum Schluss setzt sich noch eine Frau zu mir. Sie strahlt irgendwie und schön ist sie, denke ich und wir kommen ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass sie kein leichtes Leben hat, dass ihre Tage begleitet sind von einer chronischen Erkrankung, die sie viel ans Haus bindet, die so manche Aktivität unmöglich macht, die sie jeden Tag neu herausfordert. Das Strahlen und ihre für mich wahrgenommene positive Ausstrahlung verdankt sich nicht äußeren Umständen, sondern ihrer inneren Haltung. „Weißt du, ich bin dankbar. Es gibt so vieles für das ich dankbar bin.“ Sie sagt nicht, „für das ich dankbar sein kann“, sie sagt „für was ich dankbar bin“. Ich freue mich so über unser Gespräch, darf ihr offene Fragen stellen und lerne so viel von ihr. Ich bin wirklich so berührt von dieser Begegnung mit einer besonderen Frau, die mir zur Ermutigung, zum Vorbild wird.

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