20160916_100905.jpgMeine Jüngste und ich sind schon die ganze Woche im Wald – zur Eingewöhnung im Waldkindergarten. Was mich schon die ganze Woche nachdenklich und dankbar macht ist die unkomplizierte Art sich gegenseitig zu helfen, die in meinem Leben sonst eher wenig vorkommt und die ich in dieser Woche genieße. Meine Freundin und ich haben unsere Kinder in einer Gruppe. Sie bringt ihren morgens und mittags fahre ich fast an ihrem Haus vorbei, also mache ich noch den kleinen Schlenker und bringe ihren Sohn nach Hause. Ich komme in dieser Woche zu fast gar nichts, weil die Vormittage belegt sind. (Aber im Wald ist es herrlich.) Und so hat mir meine Freundin einfach etwas mitgebracht als sie einkaufen war, einmal bin ich zum Essen bei ihr geblieben. Da unsere Kinder in ähnlichem Alter sind ist dann meine Mittlere bei ihrem Sohn zum spielen geblieben und ich bin mit meiner Jüngsten und ihrem Jüngsten zu uns nach Hause, weil meine Große aus der Schule kam. Eine Mahlzeit hat sie einfach doppelt gekocht und für mich eingepackt. Denn mittags kommen wir alle voll hungrig heim und dann leg ich erst los mit kochen. Ihr könnt euch denken, es gab vorwiegend Nudeln…Und haben wir alle nicht etwas zu geben wo wir uns den Alltag etwas erleichtern können? Haben wir nicht alle etwas zu geben und können jemand anderem den Alltag erleichtern und können wir nicht bei etwas anderem Hilfe gebrauchen? Geben und nehmen – ein so wunderbarer Wert, der das Leben so bereichert und eine Gleichwertigkeit schafft, die unbezahlbar ist. Diese Woche habe ich dieses Hand in Hand mit meiner Freundin sehr genossen – und dafür bin ich heute dankbar.

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