Die Küche ist bei uns ein undankbarer Raum wenn es ums Aufräumen geht. Irgendwie steht immer etwas herum, drei Mahlzeiten, die Vor – und Nachbereitung dieser, Brotdosen und Trinkflaschen, Zettel zum Unterschreiben, Wassermalfarben von den Künsten meiner Mädels: die Küche ist im Dauerbetrieb. Und deshalb liebe ich meine Tulpen, die auf dem Küchentisch stehen. Wenn ich einmal einen Garten haben sollte, geht es mir nicht so sehr um den Selbstversorger Aspekt, sondern es werden viele Blumen darin blühen, die man zwar alle nicht essen kann, aber die einfach schön aussehen, gut riechen, die Seele erfreuen. Und genau das machen die Tulpen in meiner Küche, wenn ich scheinbar ununterbrochen damit beschäftigt bin diese auszuräumen – die Seele erfreuen, mitten im Alltag. Ich weiß, es ist noch überhaupt keine Tulpenzeit und trotzdem bin ich heute für diese stillen Schönheiten dankbar.

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