Irgendwann werde ich an einem Ort wohnen, wo vor der Tür ein Garten auf meine Familie und mich wartet, in dem eine Bank steht, auf der ich morgens in der Sonne meinen Milchkaffee trinke und mein Blick wunderschöne Rosenhecken und Hortensien streift. Bis es so weit ist, bin ich dankbar für den Ort an dem ich jetzt wohne und der mir heute mal wieder echte Vorteile gebracht hat. Es ist 7.15 Uhr, damit ich heute das Auto benutzen kann, wird mein Mann mit dem Zug zu seinem Termin fahren und muss bald los. „Ich geh kurz auf den Markt und kauf Erdbeeren, die brauche ich für morgen.“ Mein Mann schaut mich an: “ Viertel Stunde, ich muss dann echt los.“ Eine viertel Stunde brauch ich niemals, ich bin in 1 Minute auf dem Markt. Auf dem Weg dorthin stelle ich fest, dass heute der jährliche Flohmarkt ist und die Leute ihre Waren aufbauen. Da muss ich kurz abbiegen und stöbern. Um 7.30 Uhr betrete ich wieder unseren Hauseingang. Innerhalb einer viertel Stunde habe ich lecker süße Erdbeeren aus der Region gekauft für meinen Erdbeerkuchen; wunderschöne, duftende Rosen von meiner Lieblingsblumenfrau zum Aufhübschen der Wohnung; einen kleinen Puppenwagen für meine Jüngste und einen tollen blauen Rock mit goldenen Ornamenten aus Indien (ich steh total auf diese Maxiröcke) für mich. Nur nichts kaufen wäre günstiger gewesen. Eine sehr ergiebige viertel Stunde für die ich heute dankbar bin, die nur möglich war20150711_200559_20150711224326361, weil ich wohne wie ich wohne.

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