collage_20150710205857005_20150710205924535Alltagslektion. Meine Töchter könnten unterschiedlicher von ihrer Haarstruktur nicht sein. Das sorgt regelmäßig für haarige Angelegenheiten. Denn während meine Mittlere mit ein paar Strichen ihr Haare durchgekämmt hat, trage ich mir Haarwäsche und Durchkämmen bei meiner Großen als Termin ein und trotz vieler Haarprodukte laufen immer wieder die Tränen. Heute stand sie im Bad hinter mir und beobachtete, wie ich mir die Haare kämmte. „Du findest deine Haare nicht doof, oder?“ „Nein“, sag ich, „schon lange nicht mehr. Ich mag meine Haare, sie gehören zu mir.“ „Ich mag meine Haare nicht. Die tun immer weh. Später will ich Haare haben, wie meine Freundin und meine Schwester. Glatt und blond. Das bekommt der Friseur bestimmt hin.“ Egal, wie sie sich bemühen wird, ihre Haare werden nie so aussehen, wie die von ihrer Freundin und ihrer Schwester. Es ist nicht in ihr angelegt und würde nie zu ihrer schönen braunen Haut passen. Wir reden noch ein bisschen. Sie will wissen, warum ich meine Haare nicht doof finde. In dieser Woche ist mir der Satz begegnet: Mach aus dir die beste Version deiner selbst. Das hat mir gefallen! Das eifern nach Aussehen, Gaben, Fertigkeiten, Fähigkeiten die in uns gar nicht angelegt sind, rauben so viel Energie. Stattdessen herausfinden was an und in einem selber angelegt ist und das entdecken, entfalten… Ich bin dankbar für diesen Impuls heute, der mir hilft im Gespräch mit meinen Kindern und im Umgang mit mir selbst…

Teile diesen Blogeintrag