Ich liebe schöne Sätze. Schön im Sinne von inspirierend, zum Nachdenken anregend, die in mir etwas auslösen, resonieren… Deshalb habe ich mich vor ein paar Wochen so gefreut als mein Mann nach ein paar Tagen, an denen er unterwegs war, nach Hause kam und mir ein ganz dünnes hübsches Heft mitbrachte. Es hat weiches, ganz dünnes Papier, super klein, super handlich und ist super um darin Sätze festzuhalten. Nicht die Zitate, die ich auf Pinterest pinnen kann, die von berühmten Weisheitslehrern stammen, sondern Sätze, die ich aus Büchern sammle oder in einem Artikel finde, die in einer Diskussionsrunde fallen gelassen werden oder ich in meinem Alltag aufschnappe. Heute ist es der Satz: „Beim Reisen geht es nicht darum, sich in der Welt zu bewegen, sondern von der Welt bewegt zu werden, berührt und verändert.“ von Meike Winnemuth aus dem Buch – Bin im Garten-. Oder von Martin Schleske: „Du lebst im Wollen und nicht im Wachsen! Darum kannst du dich an deinem Werdegang nicht freuen.“ Oder von einem Kollegen meines Mannes, mit dem ich über das Thema Alter ins Gespräch kam und er den Satz formulierte: „Im Alter werden die Grenzen enger. Die Kunst ist in engen Grenzen leben zu lernen.“ Das Heft passt perfekt in meine Handtasche, zwischen die Seiten eines Buches, einsatz- und griffbereit und hält all die wunderbaren Sätze fest und ich liebe es schon jetzt immer mal wieder darin zu stöbern. Es gibt so viele wunderbare Menschen mit weisen Gedanken… Dafür bin ich heute dankbar.

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