Heute Nachmittag hatte ich 11/2 h Zeit für mich. Mein Mann war mehrere Tage weg gewesen und schenkte mir eine Pause. Wohin mit mir so spontan? Cafe, Freundin treffen, einkaufen gehen? Ich entschied mich für die Stadtkirche. Ich erinnerte mich, dass ich in meiner Ausbildungszeit öfter in die Kirche ging, um die Stille zu genießen, um vor Gott zu sein. Und auch wenn ich dort nicht in die Gottesdienste gehe, schätze ich die Ehrfurcht, die mir ein Besuch in einer Landeskirche vermittelt. Es ist wie eine Audienz beim König. Ich denke viel an den liebenden Gott, den freundlichen, den der mir vergibt und das ist alles gut! Aber manchmal geht mir die Ehrfurcht verloren und mir ist nicht bewusst wie göttlich Gott ist. Und in einer Zeitschrift im Jahr 2000 habe ich einen so tollen Artikel zu dem Thema „Ehrfurcht vor Gott“ gefunden, die Zeitschrift ist schon ganz zerfleddert, sooft habe ich diesen Artikel gelesen, immer wieder zur Erinnerung. Und das tat ich heute auch wieder, diesmal vor dem Altar der Kirche. Es war wie eine Audienz beim König, so klein Lissy vor diesem riesen Altarraum, Zeit mit und vor Gott. Für diese Augenblicke bin ich heute mehr als dankbar, sie haben mich wieder richtig berührt und geerdet.

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