20151129_074601.jpgMorgengrauen. Meine Töchter kennen kein Wochenende und ich frage mich, ob ich irgendwann einmal wehmütig auf diese Zeit zurückblicke. Ich will noch schlafen und sie stehen auf. In 10, 12 Jahren wollen sie vielleicht den Sonntag verschlafen und ich will, dass sie aufstehen. Und als dann alle 3 spielmäßig versorgt sind, mache ich mir meinen ersten Kaffee und greife zur Aufatmen (Zeitschrift). Ich weiß, dass ein Artikel von Tamara Hinz dabei ist. Das überprüfe ich sofort, wenn die Zeitschrift im Briefkasten liegt. Und heute im Morgengrauen, als ich noch keinen Elan habe zum Basteln, Backen, Reden, Spielen trifft mich dieser Artikel von Tamara Hinz. Ihre Gedanken, ihre Auslegung zu Daniel 1,1-21 ist (in meinen Augen) brillant. Ich bewundere wie sie in ein paar Sätzen solche Beobachtungen wahrnimmt und Wahrheiten daraus formuliert. Das Buch Daniel gehört zu meinen Lieblingstexten in der Bibel. Ich bewundere den Mann, der dort beschrieben wird. Die Konsequenz mit der er seinen Glauben an Gott im Alltag lebt. Und auf welche Weise er Gott dadurch im Alltag erlebt. Tamara Hinz betont den Satz: „Aber Daniel war entschlossen…“ Und dann geht es darum wie er auch zu seinem Glauben steht, sich an Gottes Richtlinien hält, seine inneren Überzeugungen bewahrt, obwohl es schwierig ist, herausfordernd und später richtig problematisch. Diese Entschlossenheit bringt mich ins Nachdenken. Es ist keine trotzige Entschlossenheit, sondern eine aus innere Überzeugung notwendige Entschlossenheit, um sich und Gott treu zu bleiben. Ein wunderbarer Artikel, für den ich heute sehr dankbar bin. Morgengrauen kann so inspirierend sein. Diesen Satz nehme ich mit in die neue Woche.

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