Meine Jüngste schläft noch in den ersten Stunden des 20151028_142236Tages, am Vormittag, ein – auf meinem Arm, einfach so. Und schnell will ich sie ablegen, um die Zeit zu nutzen…Mittagessen vorbereiten geht so viel schneller ohne Kleinkind, putzen ist so viel effektiver ohne Kleinkind…aber ich halte inne. Kommt es darauf an, schnell und effektiv? Ich halte sie im Arm, nehme ihr Gewicht wahr, ihre Gesichtszüge, ihre Entspannung. Schlafende Kinder sind so schön zu beobachten. Und ich genieße es, diesen Moment mit ihr – uneffektiv und langsam. Ich werde mir wieder einmal sehr bewusst, dass ich für sie da bin, da sein kann. Und vielleicht weil ich mich selber lange heimatlos gefühlt habe, wird mir sehr bewusst: ich bin ihr zu Hause.  Hier hat sie ihren Platz, jetzt und auch morgen.  Ich bin dankbar für diesen schönen Moment heute, für das Innehalten, für die Momente, wie heute an denen ich mein Mamasein genießen kann.

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