„Schon wieder kommt die Nacht und wir müssen schlafen. Das find ich doof.“ Was meine Mittlere nicht glücklich macht, lässt mich dankbar sein. Jedes mal neu. Die Nacht. Ich mag es, wenn sie sich ankündigt indem die Dämmerung eintritt und sich langsam Dunkelheit über die Stadt legt. Jetzt wird alles ruhiger, langsamer, stiller. Ich mag diese Ruhe, diese Langsamkeit, diese Stille. Sie ist etwas besonderes. Sie hilft das Vergangene ruhen zu lassen und dem Zukünftigen mit neuer Energie entgegen zu gehen. Die Nacht ist die Brücke zwischen zwei Tagen. Die Farben, Formen, Fragen, Gedanken, Erlebtes des vergangenen Tages werden verarbeitet, sortiert, dürfen zur Ruhe kommen oder haben hier erst Raum richtig zum Vorschein zu kommen um verarbeitet zu werden. Auf den zukünftigen Tag wird vorbereitet, der Organismus heruntergefahren, verlangsamt, damit Kraft da ist für den kommenden Tag. Ich mag die Nacht – sie hilft mir den vergangenen Tag zu verarbeiten und den kommenden Tag zu meistern. Gute Nacht! Ja, die Nacht ist eine Gute.20150917_215105

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