Man wird ihr nie sagen, dass ihr die Tochter wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sieht. In einer medizinischen Anamnese wird man auf keine Ähnlichkeiten stoßen und in der DNA gibt es absolut keine Übereinstimmung. Sie wird sich immer Gedanken machen, welche Entscheidungen gut für ihr Kind sind, was es braucht, damit es sich verstanden und geliebt fühlt und obwohl sie weiß, dass sich-Sorgen-machen nichts bringt, begleitet das sich Sorgen, wie bei jeder Mutter, ihr Muttersein. Ein Mädchen wurde verlassen und hat Heimat gefunden, hat eine Mama, hat Geschwister, die sie lieben und durchs Leben begleiten. Sie hat ihre Heimat gefunden, in der sie immer auffallen wird, in der sie immer besonders sein wird, aber die immer ihre Heimat, ihr zu Hause, ihr Zufluchtsort sein wird. Und heute bin ich dankbar, mein Patenkind gesehen zu haben. Sie hat mich im Gespräch mitgenommen in die Welt einer 11jährigen und ich bin dankbar für ihr zu Hause, dankbar für ihre Mutter und dankbar, dass zu Hause und Muttersein nicht unbedingt etwas mit DNA zu tun hat, sondern mit Liebe.P1110066 (2)

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