Wenn ich regelmäßiger schreiben würde und wieder einen Rhythmus hätte wann ich abends meine Dankesmomente mit euch teile, dann hättet ihr am

Montag gelesen, dass ich unendlich dankbar für eine liebe Freundin war, die bei mir übernachtet hat, weil mein Mann in Rumänien ist und ich Frühdienst hatte. Als ich dann nach der Frühschicht in meine Wohnung kam war keiner da und meine Töchter hatten mir einen Zettel geschrieben, dass sie bei meiner Freundin sind und ich am Nachmittag machen soll was ich möchte. Ich habe geschlafen, gemalt, gelesen… Wunderbare Freundin, wunderbarer Montagnachmittag.

Am Dienstag hätte ich euch wieder von einer Freundin erzählt mit der ich kurz Zeit hatte zu reden und die mir einfach in ihrer Art gut tut. Ich habe das riesen Privileg mit der Mutter und der Tochter befreundet zu sein und das ist so bereichernd für alle Gespräche. Sie sind mir eine riesige Ermutigung für eine Mama-Tochter Beziehung, für die ich am Dienstag so dankbar war.

Am Mittwoch galt mein Dank dem Reis, dem Gemüse und dem Lachs und einer super leckeren Soße dazu. Meine Mädels und ich waren eingeladen und meine Freundin ist Thermomix begeistert. Das Essen war so lecker. Meine Große sagte: „Wünsch dir doch einen Thermomix.“ Nein, ich muss nicht alles haben und kann es genießen, wenn ich zu ihr zum Essen eingeladen bin. Das war echt lecker!

Am Donnerstag habe ich einen Ausflug mit meinen Mädels zu einer Veranstaltung gemacht. Da mein Mann unser Auto mit in Rumänien hat, habe ich eins bei Carsharing ausgeliehen und als wir 4 im Auto sitzen fragt meine Tochter was das für ein komischer Schaltknüppel ist. Ah, ein Automatic und ein Hybridauto. Meine Mädels werden richtig unsicher. Und ich mag das so. Denn ich bin auch unsicher und sage das auch, aber von unserer Unsicherheit lassen wir uns nicht leiten. Das hören sich meine Mädels zu jeder Gelegenheit an und da ist wieder so eine. Und wir kommen bewahrt (wobei das nicht in meinen Händen liegt) hin und zurück. Und weil der Tank dann ziemlich leer ist und dieser aber beim Abstellen zu einem viertel gefüllt sein muss, fahren wir zu einer Tankstelle und bekommen den Tankdeckel nicht auf. Ich denke, wir bieten sicher ein amüsantes Bild wie wir alle nacheinander an diesem Tankdeckel rumdrücken und ziehen… Er bleibt geschlossen. Youtube ruf ich und wir beugen uns über das Handy und freuen uns, dass es einen jungen Mann gab, der ins Internat stellt wie er den Tankdeckel seines Toyota Hybrids aufmacht. Es gibt einen Hebel im Fußraum, auf den ich in 100 Jahren nicht gekommen wäre. Meine Dankbarkeit gilt einem schönen Tag mit meinen Mädels, dass wir uns von unserer Unsicherheit haben nicht leiten lassen und dem Video bei youtube.

Und das schöne ist, weil ich mir viele Dankesmomente so bewusst mache fallen sie mir alle gleich wieder ein und obwohl es auch unangenehme Situationen in dieser Woche gab sind sie nicht vorherrschendes Lebensgefühl. Dafür bin ich dankbar. 

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