Die Welt ist mir zu groß, die Überforderung der Themen so spürbar. Nöte, nicht nur aus den Nachrichten dieser Welt, hinter denen immer Menschen stehen, Schicksale, verängstigte, verletzte, besorgte Seelen – sondern auch die unmittelbaren Nöte, Dinge, die ich gerne angehen und ändern würde, die unsere Gesellschaft, unser Land betreffen. Die Auswirkungen haben auf unsere Kinder. Ich bin immer und immer wieder besorgt und überfordert und hilflos… Vielleicht liebe ich es deshalb so sehr mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, weil es meinen Gedanken wunderbare Pausen schenkt. Und die Frage im Raum steht: Warum sind Gemüsesorten eigentlich farbig? Würde es nicht ausreichen, wenn alles einfach grün oder gelb wäre und sich nur durch die äußeren Formen unterscheidet? Es ist so schön anzusehen, dieser Teil meines Mittagessens heute: Paprika, Zwiebeln, Mais und Karotten – ein buntes Farbspiel, das mir keine Antworten darauf gibt, welchen Beitrag ich leisten kann um Leid zu lindern, das mir aber einen schönen Moment schenkt, einen farbenfrohen Moment beim Kochen für meine Familie. Dafür bin ich heute dankbar.

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