20151123_090752Über meinen Mann hat sich eine liebe Freundin spontan zu Besuch angemeldet. Mein Mann wusste davon scheinbar schon länger, hat es vergessen auszurichten und rief kurz vorher vom Büro an, dass sie jetzt dann kommt. „Passt das?“ fragt er. Was bitte kann ich jetzt noch darauf antworten? Ich bin nicht spontan. ich merke es immer wieder und ich versuche aufzuhören es zu werten. Wie oft habe ich mich schon über mich selbst geärgert. Aber das hilft gar nicht. Was mir hilft sind Fragen. Ich stelle sie mir selber, so seltsam das klingen mag. Reflektionsfragen, deren Antworten mein negatives Gefühl abbauen. Vor längerer Zeit habe ich mich auf die Suche nach meiner Unspontanität gemacht, weil ich dachte: Da kündigt sich, wie heute, eine Person an, die ich total mag, von der ich schon viel gelernt habe und die ich toll finde. Und ich kann mich nicht gleich richtig freuen. Solchen negativen Gefühlen auf die Spur zu kommen finde ich total interessant und dann Formen zu finden damit umzugehen. Und ich bin so dankbar, dass ich dem Erstimpuls, anrufen und absagen, nicht gefolgt bin. 1 1/2 h war sie in meinem Montagschaos da und es war so schön!!! Mit jemandem, den man sehr selten sieht, dann gleich so richtig schön reden können, ist so besonders. Wir haben uns wieder Einblicke in unser Leben gegeben. Ich bin so dankbar, dass ich Freunde habe, die spontan sind! Und ich bin dankbar, dass ich Formen finde um mit mir selber umzugehen.

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