In der letzten Woche war viel los, der normale Alltag und zusätzlich so innere Prozesse in die man immer mal wieder kommt und denkt und grübelt und reflektiert. Und obwohl das äußere Leben nicht viele Veränderungen mit sich bringt ist das Innere unruhig, unsicher… Und dann kam ich auf die Idee all die Bücher die ich sonst so lese liegen zu lassen, bin mit meinen Mädels in die Bücherei und habe mir einen historischen Roman mitgenommen. Dieses Genre habe ich bevor ich Mama wurde so viel und so oft gelesen, der letzte historische Roman den ich gelesen habe liegt allerdings schon über 10 Jahre zurück. In ein paar Stunden (die ich nicht am Stück verbrachte) hatte ich das Buch ausgelesen. Während all die Bücher die ich oft lese in die Eigenreflexion führen, zwischen den Zeilen den Wunsch der Veränderung mit sich bringen und die Seele treffen, ist ein Roman eine Geschichte. Diese spielte um 15oo, hatte nichts mit meinem Leben zu tun, blieb an der Oberfläche, war unterhaltend. Und beim Lesen kann ich gut entspannen. Deshalb bin ich heute dankbar für diese kleine aber feine Entscheidung in der letzten Woche, für die Autorin Astrid Fritz, für ihre Idee und die Umsetzung der Geschichte, für meinen Büchereiausweis, Tee, Duftkerzen, Kuscheldecke und dass jeder Tag einen Abend hat.

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