20151208_164805.jpgDie Beispiele von gestern Abend über Vorbilder haben mich heute weiter nachdenken lassen. Denn alle Geschichten zeichnet eines aus: Vertrauen. Diese Menschen haben Dinge getan, gewagt, entschieden deren Risiko im Vorfeld nicht klar war/ist. Sie haben ihre Comfortzone verlassen, weil sie das Leben wollen, was sie glauben, das Gott für sie im Sinn hat. Das sieht von Außen nicht immer vernünftig und durchdacht und pro/contra-Listen mäßig durchbuchstabiert aus. Aber Gottvertrauen ist doch genau das: loslassen, Risiken eingehen, unvernünftig sein. Natürlich nicht immer. Aber manchmal sind solche Dinge durchaus dran, weil Gott ziemlich unpopuläre Ansichten hat, was z.B. vergeben, Nächstenliebe, Feindesliebe betrifft (um nur ein paar zu nennen). In den einzelnen Geschichten haben sich die Menschen dazu entschieden zu vertrauen und damit ziemlich abgefahrene Werte zu leben, weil der Friede Gottes im Herzen erstrebenswerter ist, als die vernünftigen Argumente des Verstandes. Ich bin heute sehr dankbar für diese Erinnerung. Advent bedeutet Ankunft. Gott ist schon da, auch wenn erst 2 Kerzen brennen. Und Gott sagt: „Ich bin da, bin real und meine Macht auch. Du kannst mir wirklich vertrauen.“ Das will ich-wirklich!

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