An einem Tag höre, lese, sehe ich sehr unterschiedliche Dinge. Viele davon sind gut! Ein guter Gedanke in einem Gespräch, ein Vers in der Bibel, ein Wort in einem Artikel…Am liebsten würde ich alle guten Dinge behalten, verinnerlichen, im Leben sichtbar werden lassen. Aber, ich bin vergesslich. So vieles bleibt nicht haften. So gut ich es auch fand, selbst wenn ich es mir aufschreibe, verblasst es mit der Zeit. Deshalb liebe ich Wiederholungen. Ein Feiertag wie heute hat bei mir früher totale Langeweile hervor gerufen. Wieder an den Tod von Jesus erinnern, wieder Abendmahl, wieder im Gottesdienst langweilen. Mittlerweile bin ich so dankbar für diese verlässliche Wiederholung im Jahr und die damit für mich verbundenen Fragen: Hat der Vergebungstod von Jesus Auswirkung in mein Leben? Wenn ja, welche? Wenn nein, wo nicht und was würde ich mir anders wünschen? Lange habe ich immer wieder gedacht, auch in Predigten usw.: ich brauche mehr Schwarzbrot. Die Dinge sollen sich nicht dauernd wiederholen. Ich will neue, andere, innovative Gedanken. Schwierigere Texte lesen, Predigten dazu hören oder Auslegungen dazu lesen. Bis mir auffiel: mein Schwarzbrot, meine Herausforderung ist: dass gehörte Wahrheiten Wirklichkeit in meinem Leben werden. Denn, selbst der schon keine- Ahnung -wie- viel- mal- gebetete- Satz des Vater unsers: >vergib mir meine Schuld, so wie ich vergebe meinem Schuldigern < ist so schnell gebetet und so schwierig gelebt. Deshalb liebe ich die Wiederholung. Ich brauche in meinem geistlichen Leben nicht dauernd Neues, Innovatives, dauernd neu Herausforderndes, weil es bei mir so viel Zeit braucht, bis die Basics sichtbar in meinem Leben werden, bis sich das Verstandene wirklich in meinem Leben wieder spiegelt…An Feiertagen wie heute feiere ich die Wiederholung und die Fragen an mich stehen im Raum: Ist diese Vergebung in meinem Leben sichtbar? Lebe ich befreit? 20160116_141653.jpgWürdige ich das, was Jesus getan hat durch meinen Lebensstil? Heute bin ich wieder dankbar, dass ich diesen unglaublichen Tod glauben kann, dass ich Jesus kennen darf und bete, dass das alles Auswirkung in mein Leben hat – immer wieder neu.

 

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