Ich mag es, wenn Dinge die mir im Kopf klar sind, sich in meinem ganz normalen Alltag verdeutlichen und damit wieder präsenter werden. Heute Morgen war so eine Situation: Meine Mittlere und meine Große haben ihre Adventskalenderpäckchen geöffnet ( dieses Jahr habe ich einfach 2 Tüten mit Washi-Tape, Glitzer und Ihren Namen – auf dem Foto nicht sichtbar – verziert und 24 Päckchen hineingetan ) . Meine Mittlere hatte ihres zuerst ausgepackt und hielt in der Hand eine Klips mit einem süßen Igelbutton darauf. Sie freute sich und sagte wie sehr  ihr diese Klips gefalle und steckte sie sich ins Haar. In der Zeit war meine Große mit auspacken auch fertig und hielt in der Hand – wie könnte es anders sein – auch eine Klips, allerdings mit einem Blumenbutton darauf. Als meine Mittlere das sah, nahm sie ihre Klips, warf sie auf den Boden und schrie : „Ich krieg` immer nur die hässlichen Sachen.“ Wir habens dann doch noch hinbekommen und sie ging später ihren Weg fröhlich in den Kindergarten – mit Igelclips. Aber mich hat es wieder mal erinnert, wie unnötig das Vergleichen ist. Es schmälert oft das was man selber hat oder kann und gibt einem das Gefühl, dass das Gras auf anderen Wiesen garantiert grüner ist. Ich bin dankbar für diesen Alltagsvergleich der mich daran erinnert, das vergleichen vorallem eins macht –  unzufrieden.P1080159 (2)P1050951 (2)

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