Aus gegebenen Anlass wurde meine Jüngste in dieser Woche „fremd“ betreut, an allen Vormittagen, außer heute. Und sie machte das ganz toll, winkte, wenn ich ging und gab Küsschen. Zwischendurch bekam ich whats app Nachrichten, dass alles gut sei. Heute war ich dann wieder so glücklich mit ihr zu Hause bleiben zu können. Und dafür bin ich dankbar – ich konnte wählen. Mama mit Kleinkind(ern) und nicht berufstätig oder Mama mit Kleinkind(ern) und berufstätig. Ich habe mich für ersteres entschieden und für mich ist das gut so. Trotz aller Zweifel, die ich mit mir als Mutter habe, trotz aller Vorurteile langweilig zu sein oder nicht qualifiziert genug oder nicht organisiert genug oder eine Glucke, die zu sehr an ihren Kindern hängt…trotz aller manchmal so nervig wiederholender Arbeiten, die der Haushalt ständig mit sich bringt, trotz der Momente, wo ich genervt bin, weil man immer Tag und Nacht zuständig ist (und sich einfach nur mehr Schlaf wünscht)…Ich konnte wählen und habe mich für das für mich richtige und passende Familienmodell entschieden – Vollzeitfamilienfrau. Und wenn ich mir eines wünsche, dann, dass meine Töchter auch wählen dürfen. Mir geht es bei dem Thema nicht darum, welche Auswirkungen oder Konsequenzen welches Lebensmodell hat, sondern, dass jede Frau wählt, wie sie Familie leben möchte, dass sie dafür nicht verurteilt wird, sondern lebt, wie sie es wünscht. Ich lebe im Moment20150518_180402, wie ich es mir wünsche und dafür bin ich dankbar.

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