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Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich auf Fotos die Haare meiner Mittleren und meine Haare sehe.

Alltagslektion. Einen ähnlichen Dankesmoment hatte ich vor ein paar Wochen schon einmal, aber bei mir laufen Vertiefungen grundsätzlich nur über Wiederholungen. Und deshalb bin ich heute dankbar für diese Erinnerung. Ich musste tanken gehen und kam an die Kasse. Die Kassiererin sagte zu mir: „Ich beneide Sie um ihre Locken.“ Ich war ziemlich verdutzt, denn mein erster Gedanke war als ich die Tankstelle betreten hatte: „Was für wunderschöne Haare die Frau hat.“ Sie hatte, glaube ich, italienische Wurzeln war sowieso sehr hübsch und hatte kastanienbraune leicht gewellte, dicke lange Haare. „Vier Stunden brauche ich um mir so ähnliche Locken zu machen wie Ihre.“ meinte sie. Ist das nicht der Hammer? Wenn wir tauschen könnten, würden wir es tun. Was würde ich manchmal darum geben morgens aufzustehen und einfach mit der Bürste in trockenem Zustand durch die Haare zu gehen? Solche Gedanken sind sehr selten geworden, weil ich lerne mit dem zurecht zu kommen, was mir auf den Weg mitgegeben wurde und nicht immer wieder neidend nach rechts und links zu schauen, was andere haben und ich nie erreichen werde. Heute wurde mir das wieder sehr bewusst! Und das beziehe ich nicht nur auf die Haare, sondern auf Gaben, Fertigkeiten, Fähigkeiten und auch Lebensumstände…Dankbar sein, nichts neiden.

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