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Wenn ich an meinen Kleiderschrank gehe, dann ist darin immer etwas zum Anziehen. Das liegt daran, dass ich die Möglichkeit habe einkaufen zu gehen, dass ich eine Waschmaschine habe, die meine Kleidung immer wieder aufs neue frisch und sauber macht. Dass ich trotzdem oft unzufrieden bin, wenn ich mich morgens anziehe, dann liegt das daran, dass es in meinem Kopf eine gewisse Vorstellung gibt wie eine gut gekleidete Frau aussieht und was Kleidung bewirken soll. Leider hat sie dann oft nicht den gewünschten Effekt, weil die Frauen in Katalogen und Zeitschriften grundsätzlich größer und zierlicher sind als ich. Und so entsteht mein Undank nicht aus einer vorhanden Tatsache heraus, sondern aus einer Wunschvorstellung. Weil ich große schlanke Frauen so schön finde, weil ich Frauen, die einen ganz eigenen Stil haben, der sich täglich durch ihre Garderobe zieht faszinierend finde. Und deshalb muss ich mich erinnern, möchte da auch an meiner inneren Haltung arbeiten und dankbar sein, dass wann immer ich an meinen Kleiderschrank gehe darin etwas zum Anziehen ist. Denn ich weiß, dass ich auch Frauen schön finde, die klein sind und vielleicht ein paar Kilos mehr auf den Hüften haben, weil sie gepflegt sind, weil sie Ausstrahlung und Charisma haben. Ja, Kleider machen Leute, aber Ausstrahlung macht schön…

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