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„Wann laden wir das neue Team ein? Ich möchte sie gerne kennenlernen.“ Prägung findet so subtil statt. Wir sind Vorbilder für unsere Kinder, zeichnen ein Bild vor, wie man leben, denken, lieben kann. Tun das sehr unbewusst. Und unsere Zeichnungen bringen manchmal fragwürdige Ergebnisse hervor und manchmal leuchtet ein Funke auf, der einen freut. Vor vier Jahren startete zum ersten Mal ein Team in unserer Gemeinde (Kirche) von drei jungen Leuten, die ein Jahr in andere junge Leute investieren wollen, ein FSJ machen, Schulen unterstützen, Schülern begegnen, Werte vermitteln. Und meine Tochter fragte mich diese Woche wann wir sie zum Essen einladen. Es war für sie klar, dass sie kommen, wir unsern Esstische ausziehen, sie kennen lernen werden. Das hat mich so gefreut. Diese Selbstverständlichkeit der Gastfreundschaft. Ich mag es gerne eingeladen zu werden und ich lade gerne ein. Das Essen ist einfach, die Gespräche gut, ein Freund kommt noch mit dazu, der dann auch etwas länger bleibt. Es gibt diesen schönen Spruch: „Was ich noch mehr liebe als mein Zuhause sind die Menschen mit denen ich es teile.“ Ich bin dankbar für all diese Begegnungen, für all diese Menschen. Sie lehren mich, dass es viele Arten gibt zu leben, denken und lieben. Sie zeichnen ein Bild von ihrem Leben, das ich mir anschauen darf. Ich bin sehr dankbar für unsere Gäste heute. Es war interessant.

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