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alltagsstückwerk

~ Leben lieben – Familie feiern: darum geht es in diesem Blog: ein Jahr habe ich täglich eine Sache gepostet für die ich Gott dankbar bin. Diese abendliche Gewohnheit verhalf mir zu einem dankbaren Blick und deshalb schreibe ich weiter. Dies ist nur ein Blick, ein kleiner Teil, ein kurzer Moment meines Alltages, die schönen Momente festhalten, die dankbaren Momente feiern…

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Kategorien-Archiv: Dankbarkeitsmomente

Lob

11 Sonntag Jan 2015

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P1090198 (2)Ein Lob vom Kind, ich weiß nicht, ob ihr das auch immer so schön findet und es euch so freut. Obwohl ich heute wieder viel Dankenswertes erlebt, gedacht und gefühlt habe, ist das definitiv mein Danke heute. Denn das Beste ist für was sich meine Mittlere bedankt hat. Voll süß – für meine gekochten Spagetti. Zitat: „Mmhh, Mama, Spagetti. Danke, daß du die gekocht hast. Du kannst echt gut kochen.“ Ein Chefkoch wäre evt. beleidigt, weil ja Nudeln kochen eher das Erwärmen von Nahrungsmittel ist und nicht zum raffinierten Kochen gehört. Und bei der Sauce hatte ich mir echt, mit würzen und so, viel Mühe gegeben, diese fand aber nicht so den Anklang… Es ist einfach schön, wenn man mit einfachen Sachen ein einfaches Lob bekommt, das einfach gut tut!

schlafen

10 Samstag Jan 2015

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P1090167 (2)Manches lernt man erst zu schätzen, wenn man darauf verzichten muss und ich frage mich, ob ich als Mama deshalb so glücklich und dankbar bin, weil vieles nicht mehr so selbstverständlich ist, was eigentlich selbstverständlich ist. Zeit zu freien Verfügung, eine ausgedehnte Badsession und Schlaf. Und dafür bin ich in den letzten Wochen sehr, sehr dankbar. Durch 3 Kinder in nicht so großen Abständen, liegen hinter mir tatsächlich unwahrscheinlich viel Nächte mit unwahrscheinlich vielen Schlafunterbrechungen. Und seit ein paar Wochen, ja sogar schon Monaten schlafe ich die meisten Nächte durch. Und mein Kopf wird klarer, der Nebel der manchmal tagelang über meinen Gedanken lag und es war für mich manchmal tatsächlich schwierig einen klaren Gedanken zu fassen, ist verschwunden. Und dafür bin ich unsagbar dankbar. Ich war teilweise durch das entstandene Schlafdefizit so fertig, dass ich bei jeder Kleinigkeit geheult habe, weil alles gleich so schrecklich wirkte, obwohl es das gar nicht war und meine Psyche überhaupt keinen Puffer mehr hatte. Und deshalb bin ich in den letzten Wochen oft einfach nur glücklich aufgewacht, weil ich gut geschlafen hatte…Und alle Mamas, die nachts regelmäßig zum Stillen raus müssen und vielleicht kein Land mehr sehen, es wird besser und dann fühlt sich Schlaf so richtig glücklichmachend an.

Hausfrau und Mutter

09 Freitag Jan 2015

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Nach einem Gespräch in dieser Woche fühle ich mich irgendwie schlecht, weil ich nicht berufstätig bin, weil ich mich „nur“ fürs Familienleben entschieden habe. Ich weiß gar nicht, warum mir das so anhaftet, weil ich mein Lebenskonzept mag und dankbar dafür bin 3Kinder zu haben und Hausfrau zu sein. Ich habe mich sehr bewusst dafür entschieden und nach einem stinknormalen Tag wie heute, bin ich dankbar so leben zu dürfen. Ich überlege ob die Geburtenrate in Deutschland deshalb zurück geht, weil das >zu Hause sein-Konzept< so an Wert verliert. Und wenn ich eine Idee hätte, wie ich das Image der Hausfrau und Mutter in Deutschland stärken könnte, dass es wieder an Wert gewinnt, ich würde die Idee umsetzen. Ich bin dankbar für mein stinknormales Leben, ich habe es gewählt und lebe es gerne. Obwohl die Frage bleibt, warum mir dann so eine Randbemerkung so viel ausmacht?P1090128 (2)

Versagen

08 Donnerstag Jan 2015

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Mit einer Freundin habe ich heute Morgen geWhatsapped (gibts dieses Wort?). Ich blieb in Gedanken an dem Wort versagen hängen. Und auch wenn das komisch klingt, dafür bin ich heute dankbar. Denn ohne akutem Versagen sich übers Versagen Gedanken zu machen war heute echt toll. Alle Menschen versagen, egal wie man sich bemüht, wir versagen. Das gehört zur Menschheit. Aber warum finde ich dann Versagen so ätzend und vermeidenswert? Kann Versagen nicht auch etwas Gutes haben?  Als ich z.B. noch keine Mama war und Mamas beobachtete, deren Nerven blank lagen, dachte ich: Also, ich werde auf jeden Fall mal anders mit meinen Kindern umgehen. Und anders meinte besser. Und jetzt bin ich immer wieder versagende Mama und sehe Mamas deren Nerven blank liegen und denke: du hast mein vollstes Verständnis. Mein eigenes Versagen macht mich gnädiger. Und dann die Frage, wann genau habe ich eigentlich das Gefühl zu versagen? Wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde oder den Ansprüchen anderer Leute? Und in einer gerade nicht akuten Versagenssituation überlege ich mir: Sind vielleicht meine eigenen Ansprüche an mich zu hoch? Wo die Ideale in mir nicht mehr positive Inspiration sind, sondern zur Überforderung werden, die mir dauernd das Gefühl vermitteln zu versagen? Oder wessen Ansprüche will ich eigentlich gerecht werden und warum? Versagen ist zutiefst unangenehm vor mir selber, vor anderen. Es ist manchmal ärgerlich, manchmal macht es unsicher, manchmal traurig und es hinterlässt einen kleinen bis sehr großen Scherbenhaufen. Aber es birgt auch Chancen. Die Chance mich besser kennenzulernen und zu lernen zu mir zu stehen, zu der Lissy, die ich bin und nicht die ich gerne sein würde. Die Chance im Umgang mit anderen und deren Versagen aufrichtig gnädig umzugehen und nicht zu verurteilen, zu beurteilen und zu bewerten. Und dann schlaf ich nicht mit dem unrealistischen Gedanken ein: Lissy, morgen wird alles anders. Und anders meint besser. Sondern: Lissy, morgen ist wieder ein Tag. Vielleicht versagst du, aber das gehört dazu und was dazu gehört muss nicht verbannt werden…

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erste Schritte

07 Mittwoch Jan 2015

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P1090090 (2) Seit Wochen übte sie immer mal wieder, aber heute hat meine Kleine ihre ersten kleinen Schritte in eine große Welt gemacht. Und irgendwie war das schön, aber auch wehmütig und ich war froh, aber auch traurig, denn die wage Vermutung der letzten Wochen: meine Kleinste ist kein Baby mehr ist hiermit manifestiert. Wie schön traurig ;). Und ich bin heute diesbezüglich für 2 Dinge dankbar.       Zum einen entwickeln sich alle meine 3 Mädels gesund und ich würdige das viel zu selten, weil es sich so selbstverständlich anfühlt. Ist es aber nicht!      Zum anderen ist meine Kleine 16 Monate alt und gehört nach deutschen Maßen und Statistiken und Bemerkungen der Menschen zu denen, die spät loslaufen. Und ich bin so dankbar, dass ich jetzt als 3. Mama mein Kind so genießen kann und nicht dauernd überlege, ob alles in Ordnung ist, weil es nicht zu den Ersten gehört. Bei meiner Großen war ich so unsicher und hab beobachtet, gelesen, überlegt…aber sie lief los, als es an der Zeit war und ich hab solch einen Druck von innen und außen gespürt. Und jetzt? Jetzt weiß ich, es kommt schon zu seiner Zeit und sie muss den Rest ihres Lebens laufen, da würd ich mir auch Zeit lassen…

Dankbar für…

06 Dienstag Jan 2015

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P1090059 (2)P1090049einen wunderbaren Winterspaziergang mit meinen 3 Kinder. Kalte klare Luft, Sonnenschein, lachende, tobende Kinder…wunderschön!

Mamakino

05 Montag Jan 2015

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P1080968 (2)Es ist spät geworden und dafür bin ich dankbar, denn das hat bedeutet: Es war ein schöner Abend. Ich hatte zum Mamakino eingeladen, ein paar Mamas und der Film: Der ganz normale Wahnsinn – working mom. Jessica Parker in der Hauptrolle wie sie versucht ihr Leben zu gestalten, zu jonglieren und das ganze Wirrwarr der Gefühle einer Mutter. Und wir konnten so mitfühlen. Denn egal wie alt wir sind oder wie alt unsere Kinder sind, wir fiebern mit, egal ob unser Kind gerade in die Schule gekommen ist, auf die weiterführende Schule geht oder zum Studium weggezogen ist. Wir beobachten jede(n) Freund/in, der mit nach Hause gebracht wird, um zu prüfen tut er/sie meinem Kind gut und versuchen ein inneres Ja zu finden. Wir leiden mit, wenn unsere Kinder leiden. Wir fragen uns bei Problemen: Bin ich daran Schuld? Hätte ich anders handeln, andere Konsequenzen ziehen müssen? Wird mein Kind durchs Leben kommen? Ist es gewappnet? Hab ich ihm genug Handwerkszeug mitgegeben – egal, ob es sich nur um den Vormittag im Kindergarten dreht oder schon um den Auszug… Wir leiden und lieben, wir versagen und feiern Erfolge, wir kümmern uns und denken mit, wir sind manchmal so unsicher und sind immer auf dem Weg unseren Weg zu finden… Nein, das ist nicht verrückt – das ist Mutterliebe.P1090032 (2)

loslassen

04 Sonntag Jan 2015

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Den Weg zu unserem Gottesdienst kennt meine Große seit 4 Jahren. Und heute Morgen wollte sie vorausgehen, wir verlassen zusammen unsere Wohnung, aber dann will sie los, möchte schneller gehen, möchte allein gehen. Die Frage steht zwischen uns, darf ich? Und sofort geht mein Kopfkino los: Es könnte ein Auto sie überfahren, sie muss an einem kleinen Teich vorbei, vielleicht fällt sie hinein, es könnte jemand sie einfach mitnehmen, ein Radfahrer könnte sie übersehen und umnieten…Mein Kopfkino hat eine große Leinwand, laute Töne und viele Farben. Aber ich lasse sie gehen und merke, wie gut ihr das tut, daß ich ihr das zutraue. Der Weg mit den beidenP1090028 (2) Kleineren ist schweigsam. Irgendwie habe ich das Gefühl ich muss diesen Moment bewusst wahrnehmen…meine Große nicht auf mich zukommen zu sehen, sondern ihren Rücken und der wird kleiner. Ich bin ambivalent, einerseits habe ich eine unendliche Sehnsucht nach mehr Zeit für mich, freiverfügbarer Zeit, nach Autonomie, nach Ruhe und Stille. Andererseits möchte ich meine Töchter an mich binden, sie halten, jeden ihrer Schritte begleiten, auf alles Einfluss nehmen, überall dabei sein um sie zu beschützen, zu warnen, zu bewahren…vor allem Bösen. Ich weiß, daß ich das nicht kann. Ich weiß, daß sie mich immer weniger brauchen werden. Und ich muß das wahrnehmen, mir bewußt werden, damit ich sie immer ein bißchen loslassen kann, so daß meine Seele, mein Herz es aushalten können und sie sich nicht irgendwann losreißen müssen und eine Wunde entsteht, die viel mehr wehtut als der kurze Augenblick heute. Ich weiß, das heute war ein klitzekleiner Schritt, aber ich bin dankbar, dass jeden Schritt, den meine Töchter von mir in ihr eigenes Leben gehen, Gott bei mir bleibt und mit mir geht. Und ich bin dankbar, daß er mir das heute gezeigt hat und ich keine Angst haben muss vor den großen Schritten, die noch kommen werden.

frische Tradition

03 Samstag Jan 2015

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Ich finde praktische Lösungsansätze im Alltag ziemlich gut. Und wir sind als Familie vielleicht noch zu frisch um von eigenen Traditionen sprechen zu können, aber ich mag, was ich jedes Jahr kurz nach Weihnachten mit meinen Kindern mache. Es ist so, dass mich um die Weihnachtszeit immer so ein schlechtes Gewissen plagt, dass meine Kinder ziemlich viel Süßes konsumieren. Das meiste in Form von Schokolade. Und ich hätte die beiden Berichte über Zucker im Internet nicht ansehen müssen um zu wissen, wie negativ dieses Lebensmittel ist. Und so habe ich irgendwann damit begonnen nach Weihnachten alle Schokoreste des vergangenen Jahres, in welcher Form auch immer, zu schmelzen und in Schokocrossies umzuwandeln. Das ist so herrlich einfach und ich gewinne a) die Kontrolle über unser Konsumverhalten zurück ( viel besser portionierbar über einen langen Zeitraum ) und b) habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, weil irgendwo Schokolade vor sich hin lümmelt, die mal als Geschenk zu uns nach Hause gekommen ist. Und für diese erledigte Aufgabe bin ich heute echt dankbar.

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Helferlein

02 Freitag Jan 2015

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P1090002 (2)Die Ferien neigen sich dem Ende zu und auch wenn ich es sehr genieße, dass mein Alltag nicht unter einem so enormen Zeitdruck getaktet ist, so freu ich mich wieder auf den Schul-/ Kindergartenalltag, denn alles immer mit allen 3 zu machen, ist nicht immer voll toll. Aber heute hatte ich wieder mal so einen kleinen Dankesaugenblick… Ich war am Kochen und manchmal spielen die Kinder irgendwo, irgendwie – heute nicht, heute wollten alle bei mir in meiner kleinen Küche in unmittelbarer Nähe sein. Kochen stresst mich sowieso und für die Kleine war ich schon wieder zu spät dran, weil die hatte schon richtig Kohldampf. Also machte ich ihr für den Übergang ein Fertigprodukt warm und stellte es ab, weil ich ja eigentlich am Kochen war und alles sowieso voll wuselig. Da nahm meine Große ganz selbstverständlich den Löffel, prüfte an der Lippe, ob es nicht zu heiß war und fütterte los. Voll toll! Das war mir eine echte Hilfe!!! Und für diesen helfenden Augenblick bin ich Gott dankbar.

Gespräche

01 Donnerstag Jan 2015

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P1080989 (2)Nach einer tollen Silvesternacht mit netten Gästen und einem tollen Spiel, sag ich zu meinen Mädels: „Ich hab das Spiel gewonnen.“ “ Das hab ich gewusst.“ sagt meine Große.“ Was woher denn?“ “ Na, ich hab dafür gebetet.“ Wieder eine Situation, die mich heute dankbar macht, weil wir darüber reden und ich darüber nachdenke – übers Beten und die unerfüllten Wünsche. Zum neuen Jahr habe ich ein paar Wünsche bekommen, die beinhalten, dass meine Wünsche in Erfüllung gehen. Und weil das Leben mich die Wahrheit lehrt, weiß ich definitiv, dass das nicht geschehen wird, obwohl ich an einen großen Gott glaube, dem ich wirklich alles zutraue. Denn ( bis jetzt ) glaube ich, dass das Gebet das Privileg, das Vorrecht ist, das ich habe, denn das ist der Kontakt zwischen Gott und mir, der elementarste Bereich meines Glaubens ! Ich wünsche mir, dass ich auch dann mit Gott rede, wenn manches nicht so geschieht, wie ich es erbeten habe. Ich wünsche mir auch dann an ihm festhalten zu können, wenn es schwer wird, schwerer als es mein Herz vielleicht aushalten kann, ich wünsche mir, dass ich im Reden mit Gott getröstet werde, auch wenn ich Gottes Entscheidungen oft genug anzweifle. Ich wünsche mir, dass ich im Gespräch mit Gott nicht ergebnisorientiert bin, sondern dass das Reden mit ihm die Erfüllung meiner Seele ist. Und ich hoffe, dass meine Tochter weiterhin an einen großen Gott glaubt, auch wenn ich nicht beim nächsten Spiel gewinne, sondern, dass der Gewinn das Reden mit Gott für sie ist.

für diesen Blog

31 Mittwoch Dez 2014

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Es macht mir viel Spaß zu schreiben und das Thema bewirkt in mir eine Blickveränderung. Ich bin dankbar mit offeneren Augen durch den Tag zu gehen. Was legt Gott mir heute Gutes hinein, wo spüre ich Dankbarkeit und das Selbstverständliche gewinnt an Wert. Und weil ich im Normalfall abends schreibe, lass ich den Tag nocheinmal Revue passieren und er endet mit einem Dankegedanken und nicht wie so oft  mit Grübelgedanken. Es geht mir in meinem Blog um den Blick auf das Gute, auf das Schöne… nicht darum Probleme auszublenden oder zu schmälern oder sich das Leben schön zu reden. Das Leben bleibt eine Herausforderung. Meine Freundin musste kurz vor Weihnachten mit ihrem Jüngsten ins Krankenhaus. Ihre erste Nachricht war: > Ich bin so dankbar für die medizinische Versorgung in unserem Land.< Damit blieb die Situation trotzdem unangenehm, die Größeren zu Hause, die Abende, die sie sicher mit Vorbereitungen verplant hatte… Aber ihr Blick in dem Moment auf dem Dankenswerten. Und das meine ich…

Und ich möchte mich – an dieser Stelle – bei euch bedanken. Fürs Lesen und Kommentieren. Ich freu mich über die, die mich kennen und diesen Blog lesen und über diejenigen, die mich nicht kennen und mir schon so liebe Kommentare hinterlassen haben. Danke für eure Wertschätzung!!!

So wünsche ich uns allen ein dankbares Jahr 2015 in der Gegenwart Gottes. Zwischen dem alten und dem neuen Jahr liegt nur eine Nacht, eigentlich keine große Sache… also bis dann im neuen Jahr 2015 oder einfach bis morgen 😉

die Kollegen

30 Dienstag Dez 2014

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Wir hinterlassen eine Menge schmutziges Geschirr, aber unsere Gastgeber schicken uns beruhigt nach Hause, es macht ihnen nichts und ich glaube ihnen, weil sie sind wie sie sind – einfach unheimlich nett! An den Autos wird sich von weiteren netten Leuten mit Umarmungen und freundlichen Worten verabschiedet. Freunde? Auch, aber eigentlich sind es der Vorgesetzte meines Mannes und Kollegen. Es war das jährliche Essen seines Teams mit Familien. Und heute bin ich dankbar, dass mein Mann solche Kollegen/innen hat. Jeder hat seinen Bereich, aber er trifft sich gerne mit ihnen um zu planen, zu denken, zu arbeiten. Sie gehen respektvoll, freundlich und wertschätzend miteinander um. Und als wir zuhause sind spricht er aus, was ich gerade gedacht habe: Lissy, ich bin echt froh und dankbar solche Kollegen zu haben.

 

Happy wedding day!

29 Montag Dez 2014

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13 Jahre verheiratet, wie krass ist das denn? Und ich würde gerne, mit Weisheit in der Stimme sagen, wir sind glücklich miteinander, froh übereinander und stolz aufeinander, weil wir in unserer Ehe dies beachten, auf das wertlegen und jenes berücksichtigen… Kann ich aber nicht. Ich sage, wir sind glücklich miteinander, froh übereinander und stolz aufeinander durch Gottes Gnade. Denn es gibt viele gute Zutaten, aber kein Rezept für die Liebe. Und ich weiß das, weil ich mich beim Kochen oft an Rezepte halte und trotzdem überrascht ein seltsames Etwas aus dem Ofen ziehe, das trotz guter Zutaten nichts geworden ist…Ich bin dankbar verheiratet zu sein und wenn ich jetzt spontan sagen müsste, was mit das Beste an unserer Ehe ist? Dann fällt mir das schwer, weil mir unser Gesamtpaket  gefällt, aber was definitiv voll schön ist, dass er mich über all die Jahre immer noch zum Lachen bringt.

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Ein bisschen süßer Kitsch muss an so einem Tag sein.

besinnlich

28 Sonntag Dez 2014

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Def.: so ruhig und entspannend, dass es psychisch wohltuend ist; meditativ, kontemplativ, nachdenklich   Diese Umschreibungen habe ich zum Wort besinnlich gefunden, das in der Weihnachtszeit häufig benutzt wird. Und weil es auf ein paar Weihnachtskarten stand, wollte ich unbedingt wissen, was mir die lieben Freunde und Bekannten wünschen, wenn sie mir das schreiben. Und ich komme zu dem Schluss, dass meine besinnliche Zeit nach Weihnachten beginnt. Denn dann sind alle Vorbereitungen getroffen, das große Fest gefeiert und es kehrt Ruhe ein, innerlich und äußerlich. Und für die besinnliche Zeit heute in den frühen Morgenstunden, an unserem Weihnachtsbaum, bin ich dankbar, denn sie war mit Gott so ruhig und entspannt, dass es psychisch wohltuend war.

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Endlich Schnee…

27 Samstag Dez 2014

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… der alles so schön hell macht, weich ist, die Welt durch ihn leiser wird, der Spaß macht, den man probieren und fühlen kann, der zu Wasser wird, der einen ganzen Nachmittag Programm bietet… Und als meine Kinder nach dem Bad in der Wanne und einem warmen Kakao wieder aufgewärmt waren und glücklich erschöpft, da freut sich dankend selbst mein Sommertyp-Herz: >Ja, das war ein schöner Wintertag!<P1080908 (2)

ununterbrochene Zeit

26 Freitag Dez 2014

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Bevor ich Ehefrau und Mutter wurde habe ich viel Zeit und Geld in Körperpflege und Kosmetik gesteckt.  Ich konnte viel Zeit im Douglas verbringen und hatte zu jedem Parfum das passende Duschgel und Bodylotion. Wir alle haben so unsere Schwächen … Die Zeiten sind vorbei, mangels Geld, Zeit und veränderter Werte. Trotzdem habe ich es heute so genossen, weil mein Mann heute noch frei hat, dass aus einem:“ Ich geh mal kurz duschen“ eine ausgiebige Badsession wurde. Sonst sind meine Badsessions kurz, praktisch, effektiv – sie müssen eben in meinen Alltag passen. Aber heute hatte ich spontan Zeit dazu, kein Kind kam und drückte mir den Duschvorhang an die Haut, musste auf die Toilette oder probierte aus, ob der Lipgloss auch als Lidschatten zu gebrauchen ist… Für diese ununterbrochene Badzeit – so banal das auch sein mag – bin ich heute dankbar!P1080879 (3)

Konfetti für Julia

25 Donnerstag Dez 2014

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Der Wert Leben zu teilen ist unserer Familie wichtig, eine offene Tür, ein Platz am Tisch, Gemeinschaft… deshalb hatten wir in unserem Leben schon die unterschiedlichsten Menschen bei uns wohnen, mal klappte es besser, mal schlechter. Denn, ganz ehrlich, gemeinsames Leben birgt auch viel Konfliktpotenzial. Trotzdem wollen wir offen dafür bleiben. Dieses Jahr wohnt eine junge Frau bei uns, die heute 21 Jahre alt wird. Und ich bin Gott nicht nur heute dankbar, dass unsere Wohngemeinschaft so herrlich unkompliziert ist, aber den heutigen Tag nutze ich um ihm dafür zu danken und Julia. Wir sind Gott dankbar, dass du dieses Jahr Leben mit uns teilst, für deine unkomplizierte Art, deinen Humor, deine Liebe zu unseren Kindern und deinen Glauben.

Happy Birthday!!!

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Liebe feiern

24 Mittwoch Dez 2014

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Heute habe ich die Liebe von Gott gefeiert. Denn das bedeutet Weihnachten für mich. Da ich nicht bei meinen leiblichen Eltern großgeworden bin, war immer ein Thema zwischen Gott und mir, als ich anfing an ihn zu glauben, dass er mich in eine Welt hat geboren werden lassen, in der ich nicht gewollt war. Das hat mir jahrelang sehr viel ausgemacht. Und so wünschte ich mir, dass Gott mir seine Liebe, die er laut Bibel zu jedem Menschen hat, beweisen sollte. Und so betete ich immer wieder um konkrete Dinge, die seine Liebe zu mir unter Beweis stellen sollte. Keines dieser Gebete wurde erhört. Und als ich dann schon Mutter war, ging mir ein Licht auf, das mir Weihnachten so wertvoll machte. Denn ich fand einen Vergleich zwischen meiner Mutterliebe und Gottesliebe. Meine Liebe zu meinen Töchtern beweist sich nicht dadurch, dass sie ein fettes Geschenk bekommen, das sie sie wünschen. Auch wenn sie kein Geschenk bekommen ist völlig klar, dass ich sie liebe! Meine Liebe beweist sich in meiner Beständigkeit, in meiner Verlässlichkeit, ich bin da – das ist mein Liebesbeweis. Und das hat Gott durch Jesus gemacht. Ich bin bei dir, bin ganz nah, werde als Mensch geboren und lebe unter Menschen. Und damit jeder kommen kann – in einem Stall. Denn die Könige können sich dafür entscheiden in einen Stall zu gehen, den Hirten wäre der Eintritt in einen Palast nicht möglich gewesen. Gott ist ganz nah und diese Liebe habe ich heute Abend im Gottesdienst und mit der Familie gefeiert. Und für den Frieden, der dadurch in meinem Herzen ist, bin ich unendlich dankbar.

Und so wünsche ich euch allen schöne Weihnachten, der Heilig Abend ist zwar schon vorbei, aber die Weihnachtsfeiertage können ja weiter befeiert werden 😉

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gute Laune ist ansteckend

23 Dienstag Dez 2014

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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P1080820 (3)Zu allen Jahreszeiten mag ich Blumen in meinem Zuhause. Nicht im Topf, sondern Schnittblumen. Und vor einiger Zeit habe ich eine super Quelle auf unserem Markt entdeckt. Es sind nicht unbedingt nur die Blumen, die diesen Marktblumenstand so einzigartig machen, sondern auch ihre Verkäuferin. Diese ist immer so positiv, nett und freundlich und schenkt meinen Mädels immer eine Blume dazu. Heute bin ich aus gegebenen Anlass um 6.15 Uhr zu ihr gegangen. Es war schon der Hinweg so schön, die Stadt noch dunkel und verschlafen, der Tag noch unberührt – eine wunderschöne Atmosphäre… Und dann komm ich zu „meiner“ Blumenverkäuferin und sie ist wie sonst auch selbst um diese Uhrzeit freundlich, nett und irgendwie optimistisch. Ich mag es, wenn Menschen ihren Beruf mögen, nicht am Montag schon vom Wochenende reden und einfach freundlich sind. Für diesen kurzen Ausflug heute Morgen bin ich voll dankbar, weil er mir einen schönen Start in den Tag beschert hat. Denn die gute Laune der Blumenverkäuferin ist ansteckend.

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