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alltagsstückwerk

~ Leben lieben – Familie feiern: darum geht es in diesem Blog: ein Jahr habe ich täglich eine Sache gepostet für die ich Gott dankbar bin. Diese abendliche Gewohnheit verhalf mir zu einem dankbaren Blick und deshalb schreibe ich weiter. Dies ist nur ein Blick, ein kleiner Teil, ein kurzer Moment meines Alltages, die schönen Momente festhalten, die dankbaren Momente feiern…

alltagsstückwerk

Kategorien-Archiv: Dankbarkeitsmomente

unbequem

11 Montag Mai 2015

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20150511_190001Es ist wichtig informiert zu sein, zu wissen, was vor sich geht, ein Bild zu bekommen. Aber es ist auch unbequem. Denn ich teile nicht alle Ansichten, Meinungen, Interessen. Und es ist die Frage, was mache ich mit diesen Informationen, verarbeite ich sie weiter, wird etwas daraus entstehen? Ich bin dankbar, dass ich in der Sitzung im Rathaus heute Abend Informationen sammeln konnte, auch, wenn ich einige davon unbequem fand. Informiert sein ist wichtig, denn Unwissenheit schützt vor Strafe, nein, vor Konsequenzen nicht.

Applaus

10 Sonntag Mai 2015

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Hände (2)Es gibt Dinge, die mache ich aus Überzeugung. Dazu brauche ich keine Bestätigung von außen, sondern die Sache überzeugt mich und dadurch hat sie ihren Wert, ihre Berechtigung. Dann gibt es Themen, da weiß ich nicht, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ich bin unsicher und dadurch immer wieder auf der Suche, von außen Wert zu bekommen. Von außen Bestätigung zu bekommen. Von außen Sicherheit zu bekommen. Dazu gehört mein Muttersein. Ich wäre gerne die perfekte Mutter, die alles immer richtig und gut macht, die in jeder Lebenslage mit der richtigen Emotion zur richtigen Zeit am richtigen Ort wäre. Bin ich aber nicht. Aber ich bin Mama, bin ihre Mama. Ich bin die, die meine 3 Mädels am besten kennt. Ich bin die, die um ihre kleine Welt weiß, was sie beschäftigt. Ich weiß von allen Menschen auf diesem ganzen Planeten am besten, was ihnen schmeckt, was sie traurig macht, erkenne Anzeichen für Müdigkeit und bin am meisten daran interessiert, dass es ihnen gut geht. Ich bin für sie verantwortlich und wenn es sein muss, erhebe ich meine Stimme für sie, treffe Entscheidungen für sie. Und auch wenn ich mir meiner Sache nicht sicher bin, kann ich das doch am besten, einfach, weil ich sie am besten kenne. Ich bin dankbar für mein Muttersein, ich bin dankbar Mutter zu sein. Mamasein ist doch eine Berufung. Ich lebe meine Berufung, kann mich ihr im Moment ganz widmen. Lebe meine Passion, erfülle meine Aufgabe mit Freude. Ich bekomme keine Standing ovation (aber wer bekommt die schon), aber wenn meine Große ihre Hand in meine schiebt und nachdem sie mir ihr Herz ausgeschüttet hat, sagt: „Ich bin froh, dass du meine Mama bist, du verstehst mich richtig gut.“ Dann ist das mein persönlicher Applaus und ich bin dankbar für diese Augenblicke. Mamas, (das klingt jetzt vielleicht ein bisschen pathetisch, aber) wir investieren in die Zukunft, formen die nächste Generation, bilden Charaktere. Ja, das macht unsicher, aber wir sind ihre Mamas und du hast eine unendlich wichtige und wertvolle Aufgabe…Schlaf gut, morgen brauchst du wieder Kraft und falls dich dein Kind heute Nacht braucht, kann ich dich nicht wirklich trösten, nur sagen: irgendwann wird es tatsächlich besser. Aber denke daran, du vermittelst heute und in all den anderen wachen Nächten Verlässlichkeit, Vertrauen, Vertrautheit…

ähnliche Auffassung

09 Samstag Mai 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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20150509_104944„In einer weiteren Auffassung werden aber auch jene Personen als humorvoll bezeichnet, die andere Menschen zum Lachen bringen oder selbst auffällig häufig lustige Aspekte einer Situation zum Ausdruck bringen.“ Der Satz ist ein Teil der Definition von Humor. Die Karte „Glück hat einen Ort“ hat einen Platz in unserem Zuhause gefunden (bekam ich von einer Freundin geschenkt und finde diesen Spruch wunderschön!). Als ich gestern irgendwann wieder daran vorbei lief, klebte unter der Karte ein Zettel von meinem Mann: „Pech ist genau hier.“ Ich habe Tränen gelacht. Unsere Mitbewohnerin auch und als ich es einer Freundin erzählte, fand sie das auch voll lustig. Heute kam Besuch und dieser stand davor und fand den Zettel überhaupt nicht witzig. Und es hat mir wieder einmal eines deutlich gemacht. Ich bin wirklich dankbar, dass mein Mann und ich eine ähnliche Auffassung von Humor haben. Seine Sprüche bringen mich oft so zum Lachen, seine Ironie finde ich lustig und seine Bemerkungen unser Leben zu kommentieren, lockern so manches auf. Ich bin froh über unseren Humor und dass er bei uns ein Zuhause hat.

wohltuende Langsamkeit

08 Freitag Mai 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Ich mag meine Freitagabende. Hier wird meine Welt langsamer, meine Stimmer leiser, meine Bewegungen verlieren an Hektik. Nach der Nachmittagsaktivität meiner Kinder und mir, habe ich es nicht eilig sie ins Bett zu bringen. Das bestimmt unsere Atmosphäre. Meine Großen verschwinden im Kinderzimmer und vertiefen sich in ihr Spiel. Meine Kleine setzte ich in die Badewanne und während sie plantscht und ich ihr dabei zusehe, laufen Bilder der letzten Woche vor meinem inneren Auge ab, werden Gespräche aus der letzten Woche nochmal laut, fühle ich Situationen, die mich bewegt haben nochmals nach. Ich mag diese Freitagabende. Sie werden zu meinem Wochenabschluss, zur Reflektionszeit. Wir lesen nicht 2 Geschichten, sondern 5 oder 6. Es wird später und später. Und obwohl die Uhr eine wichtige Rolle in meinem Alltag spielt, verliert sie Freitagabend an Bedeutung. Ich mag unsere Freitagabende. Sie geben mir Zeit zum Revue passieren lassen, das Gespür für wohltuende Langsamkeit, die Möglichkeit der Eigenreflektion. Und dafür bin ich heute dankbar.20150508_185426

Alltagsfreuden

07 Donnerstag Mai 2015

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Gutscheine sind so schöne Geschenke. Vor allem, wenn sie von Läden sind, deren erste Priorität Schnick Schnack ist, nicht Nützliches. Die eine Vorliebe für Schönes haben, nicht für Praktisches. 20150507_131449_20150507220338624Die einen Blick für die kleinen Alltagsfreuden haben… Zwei solcher Gutscheine habe ich im letzten Jahr geschenkt bekommen und in dieser Woche eingelöst. Und ich bin dankbar dafür, weil ich diese 2 wunderbaren Dinge sonst nicht gekauft hätte, weil deren erste Priorität nicht nützlich ist oder praktisch, sondern vor allem schön. Ich freu mich sehr an solchen Dingen in meinem Alltag und deshalb bin ich dankbar für die Gutscheine und die schönen Dinge, die mir im Alltag Freude bereiten.

GlücksOrt

06 Mittwoch Mai 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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20150506_163310Einen einfach-so-Gruß habe ich heute von meiner Freundin geschenkt bekommen. Voll schön, voll lieb, voll ermutigend. Das allein wäre heute schon genug Grund dankbar zu sein. Aber der Spruch der Karte hat mich so schön getroffen, weil er so treffend ausdrückt, was ich auch als Wahrheit empfinde. Und für diese Wahrheit bin ich heute so dankbar! „Glück ist ein Ort.“ Glück ist ein Ort, mein Ort. Mein Zuhause. Da wo ich sein darf. Nach 14 Jahren Ehe beklagen sich manche über Routine, Langeweile, Alltag. Ich nicht. Ich feiere die Zugehörigkeit, das Gefühl von Sicherheit, zu sein ohne das Gefühl, mich dauernd erklären oder rechtfertigen zu müssen. Hier ist mein Glück, mein Platz, mein Ort. Hier werde ich an manchen Tagen einfach auch ausgehalten. Das braucht bei uns jeder mal. Eine meiner Töchter bekam heute ein mittlere bis große Krise und lebte diese ungehindert aus, emotional, irrational… An einem anderen Ort habe ich sie so noch nicht erlebt. Weil sie hier so sein kann. Hier ist ihr Ort. Hier muss sie sich nicht zusammenreißen, muss nicht funktionieren. Hier findet ihr Frust ein Ventil, weil es hier Raum dafür gibt. Auch ich brauche diesen Ort zum Zurückziehen, Ruhe finden, Frust loswerden. Es ist mein Glück solch einen Ort zu haben und solch einen Raum geben zu können, für die, die ich am meisten liebe. Mein Glück ist ein Ort, mein Ort. Mein Ort ist mein Zuhause. Mein Zuhause ist meine Familie und dafür bin ich dankbar.

Nacht begrüßen

05 Dienstag Mai 2015

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Es kommt echt selten vor, aber ich freue mich seit dem Aufstehen, heute Morgen, auf mein Bett, heute Abend.P1110359 (2) Aus der Müdigkeit habe ich heute keinen Weg herausgefunden. Und so bin ich jetzt dankbar und glücklich, dass meine Kinder schlafen, dass der Lärm der Ruhe weicht, dass das Licht der Dunkelheit weicht und das Wachsein dem Schlaf. Ich mache es mir gemütlich mit warmen Tee und einem Buch. Meine To-do-Liste hat noch offene Fenster, aber die schließe ich heute nicht mehr. Ich lasse den Tag Tag sein und begrüße die Nacht…ein wundervoll wohltuender, entspannter Moment.

Erweiterung

04 Montag Mai 2015

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Ich bin keine Küchenfee und keine Kräuterfee. Genau genommen bin ich gar keine Fee. Ich bin nicht gerne in der Küche und bin tatsächlich der Meinung, dass gutes Essen zubereiten eine Gabe ist. Wenn alles richtig gewürzt, aufeinander abgestimmt ist…gutes Essen, wunderbar. (Ich war mal zum Essen bei einer Freundin und es gab Wirsing und Lachs. Ich mag echt beides nicht, aber ihr Essen war so lecker gewürzt mit so einer leckeren Sauce, ich hab mir nochmal genommen, weil ichs so gut fand. Sie hat z.B. diese Gabe.) Bis ich Mutter wurde habe ich nicht gekocht. Meinen Mann hat das nicht gestört. 20150504_122524Wir haben viel Brot gegessen. Mittlerweile kann ich Essen für meine Familie zubereiten. Aber unser Speiseplan ist überschaubar. Deshalb habe ich mich entschlossen im Jahr 2015 jeden Monat 1 neues Gericht oder Beilage oder Salat auszuprobieren. Für manche ist das natürlich nicht viel. Für mich ist es Überwindung und ein Verlassen meiner Comfortzone. Und wofür ich heute dankbar bin? Ich habe heute etwas Neues ausprobiert, einen Couscoussalat. Mein Mann macht abgefahrene Sachen, ist immer offen für Neues und wagt immer mal wieder was Anderes. Aber wenn ich was Neues koche ist er nicht so mutig, nicht so offen für Neues. Meine Mittlere fragt immer: Wieso gibt’s keine Nundeln? und meine Größte? Die probiert alles. Sie hat mich heute dankbar gemacht, weil sie sagte: „Klingt komisch, aber probiere ich.“ Es hat mir heute gefallen wieder etwas Neues auszuprobieren, ich bin dankbar, dass meine Große mutige Probiererin ist und der Couscoussalat ist eine Erweiterung unseres Speiseplans.

unverdiente Zuwendung

03 Sonntag Mai 2015

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Er hat nach Jahren einen Fehler gemacht, hat sie verletzt, hat ihr Herz gebrochen. Nach unsicheren Wochen entscheidet sie sich für die GNADE. Ein neuer Start, ein Neuanfang mit offenem Ende… Ich bin beeindruckt von der Entscheidung dieser Frau. Es ist nicht selbstverständlich, nein, sogar außergewöhnlich zu versuchen zu verzeihen, zu versuchen gnädig zu sein. Denn es ist nicht gerecht, es ist nicht verdient, es ist nicht fair, vielleicht sogar unvernünftig. Aber, es ist gelebte Gnade. Ein Wort, das lebendig wird. Ein Begriff, der eine so tiefe Bedeutung hat und an Lebendigkeit und Wert zu verlieren scheint. Gnade: wohlwollende, freiwillige, unverdiente Zuwendung. Gnade, ich brauche sie im Umgang mit anderen, ich erfahre sie im Umgang mit anderen. Ich bin dankbar für Gnade und für einen gnädigen Gott. P1090914Psalm 108,5: Herr, deine GNADE reicht so weit der Himmel ist, und deine treue Treue, so weit die Wolken gehen. 

ganz normal

02 Samstag Mai 2015

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20150502_071304Einen Tag in Ruhe zu beginnen, gehört zu den schönen Momenten am Tag. Heute Morgen war ich wieder anzutreffen, in der Zwischenzeit, wenn die Nacht noch nicht vorbei und der Tag noch nicht begonnen hat. Ich entschließe mich, weil alle immer noch schlafen, einen kurzen Spaziergang zu machen. Es riecht nach nasser Erde, nach nassem Gras, nach Regen. Es ist schön, so früh hier draußen. Und ich begegne den richtigen Frühaufstehern auf dem Markt. Hier ist von der Zwischenzeit nichts mehr zu spüren, hier ist der Tag schon richtig im Gange. Ich treffe die fröhlich freundliche Blumenfrau und kaufe mir zur Erinnerung an diesen schönen Morgen wunderschöne Rosen. Zu Hause ist alles immer noch still. Ich mache mir ein bisschen Sorgen, so lange schlafen meine Mädels sonst nicht. Ich linse in die Betten und vernehme tiefe ruhige Atemzüge. Wieder eine ganz normale Nacht, wieder das ganz normale Leben, für das ich dankbar bin. Und dankbar genießend trinke ich meine erste Tasse Milchkaffee, freu mich an den wunderschönen Rosen, lese…Ich liebe die Ruhe bevor der Tag beginnt mit seinen Freuden und Tränen, mit seinen Glücksmomenten und Herausforderungen, mit dem Besonderen und Normalem…ich bin dankbar für mein ganz normales Leben.

Selbstbewusstsein

01 Freitag Mai 2015

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Ich bin eine Sprücheliebhaberin, in kurzen Sätzen Wahrheiten, Weisheiten, Werte verpackt. Die sich einprägen, die begleiten, die erinnern. Der Spruch, der mir heute begegnet ist, ist Ausdruck eines Prozesses. Beginn: „Sei du selbst, (denn alle anderen sind schon vergeben).“ Nicht so wie andere es wollen, von dir erwarten und nicht so, wie du es selber von dir erwartest, sondern so, wie du bist. Selbstbewusstsein entwickeln, Bewusstsein für sich selber. Wahrnehmen, wie ich bin. Wie viel Kraft habe ich, was für Gaben und Fertigkeiten. Bewusstsein für sich selber entwickeln, um Verantwortung für sich selber zu übernehmen. In guter Art und Weise. Sich selber annehmen lernen, sich selber stehen lassen können, ohne zu bewerten, zu sich selbst zu stehen. Ein wunderbarer Lebensstil, ein lernbarer Lebensstil. Ein Unikat sein, sich nicht in Formen pressen lassen, die genormt sind. Was genau ist die Norm und wer legt diese fest? Wer füllt die Norm mit Maßen? Und in der Selbstannahme, den anderen annehmen können, stehen lassen können, ohne zu bewerten. Ich bin dankbar für diesen Anstoßgedanken heute, für diese Art der Prägung, Begleitung, Erinnerung…20150501_173216_20150501224037258

besondere Zeit

30 Donnerstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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20150430_151325_20150501120035210Für Gelegenheiten wie heute bin ich total dankbar!!! Meine Kleinste war in guten Händen und so konnte ich mit meiner Großen und Mittleren ins Schwimmbad gehen. Und ich genieße total und ganz extrem diese unbeschwerten Momente mit meinen Kindern. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mit so einem Dauerton unterwegs bin: „Bitte, putzt euch jetzt die Zähne.“ „Nein, jetzt gibt es keine Süßigkeiten mehr.“ „Komm, mach deine Hausaufgaben, dann können wir raus.“ „Jeder nimmt seinen Teller mit in die Küche.“ „Bitte wirf die Kleidung nicht einfach auf den Boden.“… An manchen Tagen finde ich das total anstrengend. Spaß macht mir das  nicht und meinem Naturell entspricht das auch nicht unbedingt. Wie schön diese Zeiten zu haben, besondere Zeiten. Die uns allen Freude machen und Spaß haben entspricht jedem Naturell.

Blick wechseln

29 Mittwoch Apr 2015

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Ahhh, ich bin begeistert. Heute kaufte ich mir die Zeitschrift flow und als ich sie zu Hause aufs Bett warf, zur Vorfreude als Abendlektüre, da klappen die Seiten auf und mein Blick fällt auf ein Dankbarkeitstagebuch, das im Innenteil zur Benutzung bereit liegt. Wie cool ist das denn? Und ich glaube, dass es mich so freut, weil man den Begriff der Dankbarkeit und die damit verbundene innere Haltung immer häufiger antrifft. Die Motivation, die Inspiration, die Erinnerung darauf zu schauen, was dankenswert ist, was gut ist – in allen Sorgen, Nöten und Ängsten, die auch in unserem Leben sind. Das gefällt mir so arg. Das spricht mich so an. Und es gefällt mir , dass Dankbarkeit nur durch ein bewussteres Wahrnehmen beginnt. Um dankbar zu sein braucht es20150429_183054 keinen besseren Beruf, nicht mehr Geld, keinen volleren Schrank…Nein, den Blick wechseln, die innere Haltung verändern, sich inspirieren lassen. Heute bin ich dankbar für die Dankbarkeit. Sie entsteht in mir, fokussiert meinen Blick, bereichert mein Leben. Ich schätze sie, lebe sie, feiere sie.

zweckfrei

28 Dienstag Apr 2015

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Heute bin ich voll dankbar für einen ganz zweckfreien Abend. Wenn ich abends das Haus verlasse, dann meistens wegen Elternabenden, Besprechungen oder ähnliches. Heute war ich mit einer Freundin verabredet, die ich schon lange nicht mehr getroffen hatte. Meine Tochter sagte, als ich mein Augen Make-up intensivierte: „Du musst dich doch nicht so schick machen für deine Freundin.20150428_202635“ Nein, muss ich nicht. Aber ich feiere die Feste wie sie fallen und ein zweckfreier Abend ist ein Grund zum Feiern. Das könnte jetzt nach: „ohh, ich kann nie weg“ klingen. Doch, das kann ich mir organisieren. Mein Mann ist zwar oft abends unterwegs, aber es gibt liebe Menschen (z.B. unsere Mitbewohnerin), die auf meine Kinder aufpassen. Aber ich bin so ein Hausmütterchen geworden. Ich mag meine Abende zu Hause voll doll und deshalb verabrede ich mich nicht so häufig. Aber Feste feiert man ja auch nicht ununterbrochen. Heute  habe ich einen zweckfreien Abend mit meiner Freundin gefeiert, für den ich dankbar bin.

weggesetzt

27 Montag Apr 2015

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20150427_110328Ich hatte heute Besuch, mal wieder, der so überflüssig ist, so gar nicht inspirierend, so lahmlegend. Neben mir saß die Anklage und der Vorwurf und die redeten unglaublich viel auf mich ein. Alles drehte sich ums Muttersein und die Schuldfrage. Kennt noch jemand außer mir das Problem der Schuldfrage? Ein Verhalten von einer meiner Töchter, eine Bemerkung von jemandem oder meine eigene Beobachtung und schon dreht sich das Rad. Was habe ich falsch gemacht? Hätte ich Vorzeichen erkennen können und damit die Situation vermeiden?  Hätte ich auf die und die Situation anders (und anders bedeutet besser) reagieren können, dann wären wir jetzt nicht an diesem Punkt? Es ist unfassbar, dass ich einen Terminkalender brauche um unser Leben auf die Reihe zu bekommen, weil ich alles vergesse. Ich kann mich aber an alle Schwangerschaftssituationen erinnern, an alles, was vielleicht zu viel Stress für meine Kinder war, an alle möglichen Details unserer Umzüge, an jede Situation, in der ich glaube, als Mama versagt zu haben… Aber ich bin heute dankbar, dass ich mich weggesetzt habe, innerlich habe ich den Platz gewechselt, bin gegangen und habe den Vorwurf und die Anklage sitzen lassen. Ich bin lange genug mit mir selbst unterwegs, deshalb weiß ich, dass an manchen Tagen mein Gefühl nicht die Wahrheit ist. Ich bin für konstruktive Kritik und für Selbstreflektion, für ein an-sich-arbeiten, aber der Tag ist zu kurz und damit zu wertvoll, um ihn mit Vorwürfen zu polstern. Das gelingt mir nicht immer, aber heute und dafür bin ich dankbar!

PlanBar

26 Sonntag Apr 2015

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Meine Kinder waren super im Spiel miteinander, sogar die Kleinste mit integriert. So wurde aus meinem Esstisch in kürzester Zeit und für kurze Zeit eine PlanBar. Ich bin ein ziemlich chaotischer Mensch, der schon immer Listen, Kalender usw. liebt, aber sich in den seltensten Fällen daran hält. Mittlerweile ist mein Leben mit 3 Kindern ohne diese Listen, Kalender etc. für mich nicht denkbar. Irgendwie kann ich all die Dinge nicht in meinem Kopf abspeichern. Und da ich ein Fan von Papier und Stift bin, nutze ich diese zur Planung. Und in den letzten Wochen habe ich es wieder ziemlich schleifen lassen mit der Planung. Und das merke ich. Das Leben ist sowieso schon chaotisch genug und birgt viele Überraschungen… Deshalb habe ich mich hingesetzt, alle Terminzettel, Einladungen, Notizzettel vor mir ausgebreitet und meine Woche geplant. Und ich muss es einfach sagen: das fühlt sich so gut an. Geplant, strukturiert in die Woche zu starten ist etwas wunderbares. Ich kann nicht alles planen und das Leben birgt immer Ungeplantes, aber ich muss nicht mit meinem Chaos im Kopf alles noch verwirrter machen.  Die Woche wird nicht besser und toller dadurch, aber für mich übersichtlicher. Und für diese Zeit des Spielens meiner Kinder, die ich zum Planen nutzen konnte, bin ich heute voll dankbar. Denn es fühlt sich einfach gut an.20150426_153650

grün

25 Samstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Mein Mann arbeitet das keine-Ahnung-wievielte-Wochenende in Folge. Meine Grundstimmung, genervt. Aber ich habe mich für diesen Samstag mit meiner Freundin verabredet, der es nicht anders geht. Unser Tag verläuft schön, unsere Kinder verstehen sich, wir unterhalten uns. Trotzdem ist der Tag lang, kommt mir zäh vor. Ich bin nach der letzten Nacht, die super unruhig war, mit meiner Jüngsten, müde und kaputt. Und dann fehlen mir Puffer und ich fühle mich schnell überreizt. Ich kann das schlecht in Worte fassen und kann auch beim Reflektieren keinen nennenswerten Grund finden. Zum Abschluss schlägt meine Freundin vor in den Wald zu gehen. Das tun wir dann auch. Und die Wirkung vom Wald auf mich, ist jedes mal dieselbe. Ich werde ruhig, innerlich. Der Wald beruhigt mich. Dieses fantastische Grün, dieses unendliche Blätterdach. Innerlich fahre ich automatisch runter. Der Geruch von regennasser Erde, das Zwitschern der Vögel, das wunderschöne Grün. Mein Beruhigungsort, mein Ruhepol, meine heutige Insel. Wie schön, dass es Natur, dass es Wald gibt. Heute bin ich dankbar für diese wunderbare Erfindung, eine Ansammlung von Bäumen, Wald eben.IMG-20150425-WA0003IMG-20150425-WA0000

Geschichte schreiben

24 Freitag Apr 2015

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Wir haben ein Leben auf dieser Erde. Eine Chance Chancen zu nutzen, unsere Geschichte zu schreiben, zu gestalten, mit zu entscheiden. Und deshalb mag ich Biographien, i20150424_163728n Lebensgeschichten mit hineingenommen zu werden. Und ich mag nicht so sehr die Aneinanderreihung der Begebenheiten, der Ereignisse, der Stationen. Eine gute Biographie ist für mich, wenn ich in Gedankengänge Einblick bekomme, in Entscheidungsprozesse, in Resümees. Und die lebendigsten Biographien sind die, die mir im Gespräch gegenüber sitzen. Wenn Gedanken, Entscheidungsprozesse, Resümees unterstrichen werden mit Gestik, mit Mimik, mit der Gegenwart des Geschichtenerzählers. Unsere Kinder sind in ihren Programmen, in unserer Gemeinde und wir sitzen zusammen bei Kaffee und Kuchen. Ich hörte zu, durfte Fragen stellen. Keine leichte Geschichte hat mein Gegenüber. Ein schwieriger Weg liegt hinter ihr. Es ist interessant, eine ganz andere Welt, die sich vor meinem inneren Augen darstellt durch ihre Erzählung. Sie ist ausgesöhnt mit sich und ihrer Geschichte. Sie scheint nicht zu hadern, fragt nicht nach dem warum, sondern hat den erlebt, an den wir beide glauben, hat Vergebung erlebt. Sie ist frei, weil sie versöhnt ist mit Gott und sich selber. Ich bin dankbar für ihre Geschichte, dass sie mich hat teilhaben lassen, dass ich hören darf, was sie daraus gelernt hat. Wir haben ein Leben auf dieser Erde. Eine Chance Chancen zu nutzen. Sie hat ihre Chance genutzt, hat neue Entscheidungen getroffen, hat noch einmal von vorne angefangen ihre Geschichte zu schreiben, zu gestalten, mit zu entscheiden…

Lieblingswort: Eis

23 Donnerstag Apr 2015

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Es ist ein unglaublicher Prozess, der in so vielen Feinheiten, in so vielen Facetten, in so vielen Nuancen abläuft. Nicht sichtbar, nicht fühlbar, aber hörbar. Von all den Worten, die meine Jüngste20150414_130058 in ihrem Leben reden wird, ist Mama das erste gewesen und heute folgte das zweite – klar, verständlich, in der Aussprache einwandfrei: Eis. Ich hielt es in der Hand und sie freute sich riesig auf den bevorstehenden Genuss und rief: Eis. Zu beobachten wie alles erlernt wird, finde ich eines der faszinierenden Dinge im Alltag mit Kindern. Ich kann reden, kann Worte, Bezeichnungen, Formen finden um mich auszudrücken und doch bin ich angesichts dieser Lernprozesse sprachlos. Sprachlos darüber, wie meine Kinder sprechen lernen, wie sie lernen Worte zu finden, wie sie lernen Situationen zu beschreiben, Gefühle in Worte zu fassen… Und für diesen Prozess bin ich heute dankbar. Denn eine große Herausforderung für mich als Mama war/ ist das Deuten der Säuglingssprache. Hunger, Durst, müde – wieso mein Kind weinst du? Ich freue mich über jedes Wort, das meine Kinder lernen, vielleicht, weil ich Worte an sich so liebe, vielleicht, weil ich meinen Kindern besser eine Lösung anbieten kann, wenn sie sagen, wo der Schuh drückt. Ich bin dankbar für diesen Wortelernprozess, dankbar für jedes Wort und heute ist mein Lieblingswort Eis.

 

herzlichen Glückwunsch

22 Mittwoch Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Als ich heute Morgen mit meinen 3 Töchtern das Haus verlasse, begegnen wir einer älteren Frau. Sie beobachtet uns und fragt mich dann: „Sind das Ihre 3 Töchter?“ Ich bejahe das, worauf sie sagt: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben 3 wundervolle Töchter.“ Ich bedanke mich und gehe mit dieser Gratulation durch den Tag. Eigentlich gebe ich diese Gratulation schon weiter an Gott, denn diese meine Kinder sind nicht mein Verdienst. Meine Töchter sind mir von dem anvertraut, der Leben ins Leben ruft. Sie sind mir anvertraut, um sie ins Leben zu lieben, sie durchs Leben zu begleiten, ihnen den Rücken zu stärken. Ich habe sie mir nicht verdient, sie sind mir geschenkt. Ich bin eine Beschenkte. Diese Frau heute Morgen kennt meine Kinder nicht. Unwissend spricht sie eine Wahrheit aus, für die ich heute dankbar bin. Es sind wundervolle Kinder – Kinder voller Wunder. Und früher habe ich mich oft darüber gewundert, dass aus ein und derselben Familie, so unterschiedliche Charaktäre herauskommen. Ich dachte, sie haben doch alle dieselbe Erziehung gehabt. Und jetzt? Meine Persönlichkeit, mein Charakter trifft auf 3 völlig verschiedene kleine Persönlichkeiten. Sie sind schon wer. Ich mache sie zu niemanden, sie sind schon jemand. Und dieses schöne Kompliment und diese Wahrheit möchte ich mit euch teilen. Mit all euch Mamas, die ihr diesen Blogeintragt lest (ob ihr eines oder mehrere habt): „Herzlichen Glückwunsch, ihr habt wundervolle Kinder – Kinder voller Wunder.“ 20150422_175541_20150422220032559

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