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alltagsstückwerk

~ Leben lieben – Familie feiern: darum geht es in diesem Blog: ein Jahr habe ich täglich eine Sache gepostet für die ich Gott dankbar bin. Diese abendliche Gewohnheit verhalf mir zu einem dankbaren Blick und deshalb schreibe ich weiter. Dies ist nur ein Blick, ein kleiner Teil, ein kurzer Moment meines Alltages, die schönen Momente festhalten, die dankbaren Momente feiern…

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Kategorien-Archiv: Dankbarkeitsmomente

wunderbare Erfindung

21 Dienstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

≈ Ein Kommentar

Ich weiß gar nicht, wie ich den Beitrag heute in Worte fassen kann, weil die Sache an sich so simpel ist und dadurch nicht zu erklären. Und nicht nur heute, sondern an ganz vielen anderen Tagen bin ich dafür dankbar: fürs Lachen. Ich lache unheimlich gerne. Grinsen, lächeln, lachen bis hin zu Lachflashs (so nenn ich die Situationen, in denen ich nicht mehr in der Lage bin zu erklären, was so lustig ist und mir die Tränen laufen). Ich finde lachen entschärft, entwaffnet, befreit, macht locker, macht fröhlich und tut gut. Immer und immer wieder aufs Neue. Es können Sprüche von meinen Kindern sein oder der Humor meines Mannes, ein Spruch, der in meiner Fantasie sofort Bilder entstehen lässt, über die ich dann lachen muss, es kann ein Blick sein, eine Geste, manchmal auch eine Erzählung von jemandem, die mir wieder einfällt… Lachen ist etwas wunderbares, eine wunderbare Erfindung.20150421_160150 Als Bildbeitrag habe ich heute einen Brief von einer Freundin aus Afrika fotografiert (Danke Dir!). Sie hat mir auch etwas übers Lachen geschrieben. Das passt.

Mamaalltag

20 Montag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Der erste Milchkaffee am Morgen; die Freundin meine Tochter, die sie an die Hand nimmt und mit ihr durch die Schultür geht; die Freundin meiner Mittleren, die am Vormittag da war, weil der Kindergarten streikt; meine Freundin, die mich heute Morgen für eine Stunde besucht – sie gehört zu den Frauen, die mich inspirieren; Nudeln mit Bolognesesauce geht immer; das Kompliment meiner Großen20150420_181642; der Spielplatznachmittag, mit dem Bonus eine Freundin zu treffen, mit der ich mich so gut unterhalten kann; meine Jüngste, die immer und immer wieder ihren Bauchnabel sucht und in Begeisterung ausbricht, wenn sie ihn zum 10. Mal entdeckt hat; die Waschmaschine, die zum 3. Mal heute ihre Runden dreht und für saubere Wäsche sorgt; Wasser zum Trinken und zum Duschen; 40 Leute abends in unserem Wohnzimmer…ein normaler Mamaalltag – zum Lachen, zum Lieben, zum Feiern, zum Danken.

abgesagt

19 Sonntag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Es fiel mir so schwer. Der Gedanke abzusagen, Nein zu sagen, hatte sich gestern 0b36a6aba36c5da8a6aa1b3d566737a7schon vorgetastet, als ich erinnert wurde, dass ich etwas zugesagt hatte. Ich konnte mich erinnern: Vor Wochen hatte mich eine Person, die ich voll mag für etwas angefragt, was ich voll gut finde, in einem Moment in dem es mir voll gut ging und ich dachte: Was für ein volles Leben und ich mit dabei. Nach der Erinnerung gestern gings mir nicht mehr voll gut, weil ich wusste, das wird zu viel. Und das Problem, wenn es zu viel wird, ist, kaum einer um mich herum merkt es, aber meine Kinder und mein Mann bekommen es zu spüren. Und das will ich nicht. Es liegt in meiner Verantwortung meine Kraft einzuteilen und dafür zu sorgen, dass ich nicht genervt oder gestresst bin, anderen gegenüber voll freundlich, aber meine Kinder bekommen dauernd zu hören, ich kann jetzt nicht, ich muss das noch machen… Denn ich habe keine Betreuung für meine Kinder in all den Sachen, die nebenher laufen. Sondern, alle Dinge laufen in Gegenwart meiner Kinder, auf jeden Fall der Jüngsten, weil die noch nicht im Kindergarten ist. Also, habe ich Nein gesagt, weil ich verantwortlich handeln will, meiner Familie gegenüber und mir. Und obwohl mir das voll schwer fällt, weil ich Lust dazu hätte, weil ich es gerne allen recht machen will, weil ich die Beziehungsebene42dc3e4ed3b15fd92f600f9491c80898 der Person und mir nicht gefährden will, bin ich dankbar, dass ich es abgesagt habe. Und weil mir dazu keine Fotoidee kam, habe ich eben auf Pinterest „Nein“ eingegeben und 2 (für mich) treffende Sprüche gefunden, die ich mit euch teile.

Koffer packen

18 Samstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Ich spüre die Verantwortung, die ich für meine Kinder habe. Welche Entscheidungen sind richtig, was muss ich alles bedenken, was wird zur Überforderung? Habe ich schon falsche Entscheidungen getroffen? Welche Auswirkungen werden sie haben, haben sie überhaupt Auswirkungen? Wie wird ihre Lebensreise aussehen, was muss ich jetzt schon in ihre Koffer packen, damit sie vorbereitet sind für ihre eigene Reise? In diese Gedanken kommt dann, durch das Gebet für meine Kinder, Vertrauen. Er, der sie ins Leben gerufen hat, wird mich leiten, wird sie leiten, wird ihr Seelen bewahren, wird Gelingen schenken, wird mitgehen. Ich bin dankbar für das Gebet für meine Kinder, es erleichtert mich, macht mich zuversichtlich und froh. Ich spreche aus, formuliere, benenne, was ich mir für ihr Leben wünsche. Auch heute Abend wieder und dafür bin ich dankbar.20150418_201230

erledigt

17 Freitag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Wenn ich froh bin, dann bin ich eigentlich immer gleichzeitig auch dankbar. Und den heutigen Beitrag werden wahrscheinlich nur die verstehen, die ähnlich ticken wie ich. Ich bin eine Rausschieberin, ganz furchtbar. Aufgaben, die mich unsicher machen oder für mich unüberschaubar sind oder ich Angst vor dem Ergebnis habe, die schiebe ich raus. Und dafür gibt es einen Fachausdruck. Wusstet ihr das? Prokrastination. Das klingt total gut, oder? So, als würde man etwas sehr Wichtiges und unglaublich Intelligentes machen. Dabei ist es einfach dämlich. Denn, es ist nicht so, dass ich die Aufgabe verdrängen kann. 20150417_113648Im Gegenteil: in meinem Kopf baut sich ein riesiges Gedankengebäude auf, ich denke nach, such nach einer Lösung, versuche abzuschätzen was auf mich zukommt. Dabei müsste ich es einfach nur anpacken, erledigen und mich über das Ergebnis freuen oder mich damit auseinandersetzen. Heute bin ich froh, dass ich solch eine Aufgabe erledigt habe. Ganz einfach, war gar nicht schwer. Das Ergebnis sogar positiv. Und für das Streichen dieser Aufgabe von meiner To-do-Liste bin ich heute total dankbar, denn mit Erledigung dieser Aufgabe macht sich ein Gefühl in mir breit: Erleichterung. Ich wüsste gerne, ob das Typsache ist oder ob man das trainieren kann. Solange bleib ich wohl ein Prokrastiniererin. Klingt gut, oder?

vorurteilsfrei

16 Donnerstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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20150416_142506Alltagserinnerung. Meine Jüngste pantscht mit ihren kleinen süßen Händchen im Wasser der Toilettenschüssel herum und kann überhaupt nicht verstehen, dass alle um sie herum das ziemlich eklig finden, es ist doch gespült. Sie sieht (noch) nicht, was wir sehen. Hunderte von unsichtbaren Keimen, Viren, Bakterien…Sie sieht nicht was so alles in der Toilette landet, wer alles dort schon war, um sie zu benutzen. Und weil sie das alles nicht sieht, geht sie völlig unbeschwert, völlig frei zu dieser Schüssel, die Wasser zum Spielen beinhaltet, und spielt. Warum ich dafür dankbar bin? Weil es mich erinnert. Ich sehe viel, habe schon viel gesehen, habe Erfahrungen gemacht und bin deshalb voller Meinungen und auch voller Vorurteile. Ich will das gar nicht! Ich wäre gerne vorurteilsfrei, unbeschwerter, freier…vor allem im Umgang mit Menschen. Als mein Mann vor ein paar Jahren nochmals ein anderes Studium begann und mit dessen Ende klar war, dass wir in unserem Leben mit großer Wahrscheinlichkeit öfter mal den Wohnort wechseln würden, sagte ich zu ihm, dass ich in ein ganz bestimmtes Land nie mitgehen würde und niemals auf ein Dorf ziehen würde. Zu groß war, vor allem bei der Dorfgeschichte, meine Angst, wegen meiner Hautfarbe Probleme zu bekommen. Fette Vorurteile in meinem Kopf. In seinem Praktikum waren wir 1 Jahr in einem 300 Seelen Dorf. Es war ein total schönes Jahr. Meine Angst und meine Vorurteile völlig unbegründet. Und das macht Vorurteile schwierig, dass ich nicht frei und unbeschwert Menschen oder Situationen begegne, sondern aufgrund meiner Vorurteile schon ein eingeschränktes, ein vorsichtigeres, ein unfreieres Verhalten an den Tag lege. Meine Jüngste kennt all das Unsichtbare noch nicht, denn auch Menschen begegnet sie freundlich und meistens lachend. Und sie winkt so ziemlich jedem, ob das die Kassiererin an der Kasse ist, dem um Geld bittenden Mann, der am Straßenrand sitzt oder ihren Patentanten zum Abschied. Sie ist noch frei von unsichtbaren Gedanken, die am Verhalten sichtbar werden. Sie ist noch vorurteilsfrei. Und dafür bin ich dankbar, weil sie mich erinnert, dass auch ich nicht handeln möchte aufgrund unsichtbarer Gedanken, sondern vorurteilsfrei.

Endlichkeit

15 Mittwoch Apr 2015

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20150415_122201_20150415210135005Aufgrund einer Mail von gestern Abend, denke ich heute sehr viel über den Tod nach. Also, nicht so negativ, sondern eher sachlich. Und ich habe mich an einen Vers aus der Bibel erinnert. Und vielleicht hat man es an der ein oder anderen Stelle schon feststellen können, ich bin fasziniert von der Bibel. Von den Worten, den Wahrheiten, den Werten. Und es gefällt mir, dass die Bibel sich vor dem Thema Tod nicht scheut. Die Stelle, die mir einfiel, gestern nach der Mail, sieht dem Tod ins Auge, um mit dem Blick auf die Endlichkeit für die Gegenwart dazu zu lernen, klug werden. „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Psalm 90,12 Ein so kleiner Satz mit so viel Inhalt, mit so viel Sinn, mit so viel Herausforderung. Den Tod nicht weg reden, verdrängen, sondern sich der eigenen Endlichkeit bewusst sein und dann immer wieder das eigene Tun und Handeln, das eigene Leben überdenken. Und vielleicht klingt das für den einen oder anderen zu krass, aber ich bin dankbar für dieses Überdenken heute, für diese Erinnerung, für das Bewusstsein meiner eigenen Endlichkeit…

Urlaubsfeeling

14 Dienstag Apr 2015

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Es macht mir immer wieder mal was aus, dass wir keinen Garten haben. Aber wir haben gleich um die Ecke 2 tolle Spielplätze. Da war ich mit meinen Mädels heute Nachmittag natürlich anzutreffen. Und es war so tolle Urlaubsstimmung in mir. Der Geruch der Sonnencreme, die Sonnenmützen derIMG-20150414-WA0000 Kinder, barfuß im Sand – wunderbar. Und zwischen Sandkuchen essen, Karussell drehen, mit der Kleinsten schaukeln, festhalten beim Wippen, kam ich zwischendurch immer mal wieder dazu ein paar Zeilen in einer alten Zeitschrift zu lesen. Und den Artikel fand ich so berührend. Er handelt von einer Frau, die nach Berlin kommt aus einem Dorf in der Türkei. Ihr Schulabschluss ist nach der 5.Klasse gewesen. Sie heiratet nach Deutschland, kann nach 3 Jahren immer noch kaum deutsch. Dann bekommt sie eine Tochter und plötzlich verändert sich ihr Blick und sie fängt an ihr Leben zu verändern. Und mittlerweile ist sie Unternehmerin, hat 300 Angestellte. Alles selber erarbeitet. Solche Menschen machen mich dankbar und deshalb auch dieser Artikel. Weil sie von der inneren Stärke eines Menschen reden, weil sie mir etwas über Motivation und Disziplin erzählen und weil nicht nur die äußern Umstände bestimmen, was aus einem Leben werden kann. Und außerdem sind solche Artikel zwischendrin einfach schön zu lesen – leichte, beschwingliche Kost. Genau das richtige für ein Urlaubsfeelingnachmittagsprogramm.

grüßen

13 Montag Apr 2015

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Für mich ist es etwas besonders, obwohl es so besonders gar nicht ist.  Heute hatte ich einen ganz normalen Schul-Kindergartenweg. Außer, dass wir heute zuerst zum Kindergarten sind und dann in die Schule. Auf dem Weg zum Kindergarten treffen wir 2 Mütter aus dem Kindergarten. Die eine grüßen wir, mit der anderen reden wir noch ein paar Worte. Nachdem ich die Mittlere dort gelassen hatte, gehen wir weiter eine Straße entlang zur Schule. Aus dem vorbeifahrendem Auto winkt uns eine Bekannte zu. Die Große ist in der Schule, ich geh noch kurz im Cafe vorbei, in dem meine Freundin arbeitet. Ich will nur kurz wissen wie es ihr geht. Auf dem Weg zu ihr komme ich am Briefkasten einer lieben Bekannten vorbei und werfe noch schnell eine Karte für sie ein. Die war schon längst fällig (also, die Karte). Vom Cafe nach Hause treffe ich eine Bekannte. Ich weiß echt nicht woher ich sie kenne, aber wir kennen uns und reden ein paar Takte. Als ich meine Tochter später mit dem Auto abhole, hupt es und ein Bekannter winkt uns zu. Ich hätte niemals gedacht, dass ich irgendwann so leben könnte. Ich komme aus der Großstadt Frankfurt und liebe das Gefühl von Anonymität. Meinen Schulweg legte ich früher mit U-Bahn, Straßenbahn zurück und meine Freundinnen traf ich darin nur an, wenn wir uns genau für eine Zeit verabredeten. Und vor mehr als 4 J20150413_184103ahren sind wir hierher gezogen und immer irgendjemanden zu treffen, fand ich echt gewöhnungsbedürftig. Heute lebe ich gut damit und bin dankbar dafür in einer Kleinstadt zu wohnen. Denn diese Stadt teile ich mit vielen netten Menschen und wir grüßen uns, wenn wir uns sehen.

leer und nichts

12 Sonntag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Als wir vor ein paar Tagen nach Hause zurück kamen und ich den Kühlschrank öffnete, dachte ich: „Meine Zeit, der ist ja total leer.“ Und heute Morgen stand ich mit verschränkten Armen vor meinem Kleiderschrank und dachte: „Ich habe echt nichts zum Anziehen.“ Und während ich die Arme aus ihrer Verschränkung löse, löst sich ein Gedanke: Wie ich Worte fülle. Wenn ich von leer spreche, reicht mein Kühlschrank immer noch für ein paar Mahlzeiten und natürlich werde ich nie eine fashionqueen sein, aber ich habe definitiv Kleidung zum Anziehen. Ich will mehr Dankbarkeit lernen für das was ich habe. Es ist doch echt so ungerecht. Vergleiche ich mich zur einen Seite gibt es immer die, die viel mehr haben. Das Geld lockerer ausgeben können. Und auf der anderen Seite sind immer die, die weniger haben. Wo das Wort leer wirklich Leere bedeutet und das Wort nichts mit nichts gefüllt ist. Heute20150410_112842 bin ich dankbar für all meine alltäglichen Privilegien, die durch ihre Alltäglichkeit das Gefühl von Luxus verlieren. Aber ich lebe im Luxus. Ich habe ein Dach über dem Kopf, sogar mehr als das: ich habe ein Zuhause. Ich habe Brot auf dem Tisch, sogar mehr als das: ich koche jeden Tag eine warme Mahlzeit. Mir geht es gut. Und auch wenn mir diese ungleiche Verteilung zu schaffen macht, will ich würdigen was ich habe. Dafür bin ich heute dankbar.

geschenkt

11 Samstag Apr 2015

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Ein ganz normaler Samstag. Mein Mann ist am WE weg, ich habe Pläne mit den Kindern – ladiesday. Am Morgen wünschen sich die 2 Großen, dass unsere Mitbewohnerin Julia auf sie aufpasst. Ich habe keinen Termin, brauche keine Auszeit, also, braucht sie auch nicht aufpassen. Aber gegen 14.30 Uhr verlassen die 4 doch unsere Wohnung und steuern den Spielplatz an. Ich stehe in meinem Es-gibt-immer-etwas-zu-tun-Haushalt und überlege, wie ich mit möglichst wenig Kraft- und Zeitaufwand ein möglichst großes Ergebnis in Sachen Ordnung, Sauberkeit und Reinheit erziele. Das Telefon klingelt, meine Freundin: Es gibt einen Workshop von einer 6fach Mama zum Thema „stressfreies Familienleben“. Kommst du mit? – Klar komme ich. Die Frau hat doppelt so viele Kinder wie ich, da muss ich hin. Und dann? Ich hätte nach den ersten 2 Minuten schon gehen können. Ich hatte genug gehört. Nicht, weil der Workshop schlecht war. Im Gegenteil. Sie hat sehr gut auf den Punkt gebracht, was Mamas empfinden, in welchen Spannungen sie stehen und hat erzählt, wie sie damit lebt20150411_165919, was ihr geholfen hat und hilft. Es war unglaublich gut. Gehen hätte ich können, weil ich nach 2 Minuten schon so ermutigt war. Vor mir saß eine 50jährige Frau, sie sieht schön aus und hat eine wahnsinns Ausstrahlung und ein schönes Charisma. Sie sieht aus wie eine Frau, die ihr Leben liebt und ihre Familie feiert und versöhnt ist mit ihrer Vergangenheit. Dabei war ihre Kindheit nicht das, was man behütet nennt. In ihrer Schulzeit hat sie 8 mal! die Schule gewechselt, ihr Vater war Alkoholiker. Eine tolle, inspirierende Frau sitzt vor mir. Ellen Nieswiodek-Martin ( Redaktionsleitung von der Zeitschrift Lydia). Ich bin ermutigt, weil Gott gnädig ist und das an ihr sichtbar wird. Die negativen Erfahrungen ihrer Kindheit haben sie nicht bitter, nicht missmutig gemacht. Und so bin ich heute dankbar für unsere Julia, die mit den Kindern loszog, für eine Freundin, die an mich dachte, für einen super Workshop, der zum Nachdenken anregte, für eine tolle Frau, die mich inspirierte, für einen wunderbaren Gott, der mir das alles schenkt.

spontan

10 Freitag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Eine Freundin holt meine Mittlere ab, weil ihre Tochter mit meiner spielen will. Meine Kleinste steht daneben und will mit. So spontan? das fällt mir schwer. Aber meine Größte steht daneben: „Bitte, Mama, dann haben nur wir miteinander Zeit.“ „O.k.“, denke ich, „der Großen tut das gut.“ Und so verbringen meine Große und ich wertvolle ungeteilte Zeit miteinander. Ich hatte gedacht, sie würde total viel erzählen. Aber sie ist, für ihre Art, ziemlich still. „Was ist los?“20150410_153741 frage ich nach einiger Zeit. „Ach, Mama, es ist einfach schön-nur wir beide.“ Die Zeit hat uns beiden gut getan! Zuerst dachte ich ja, ach, das wird ihr gut tun. Nein, nicht nur ihr, auch mir. Denn, Beziehungen brauchen Zeit. Und so bin ich dankbar für die schöne Mama-Tochter-Zeit heute. Spontanität fällt mir manchmal echt schwer, aber heute war das genau richtig und dafür bin ich dankbar.

zusammen

09 Donnerstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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von Pinterest

Miteinander lachen, miteinander reden. Gemeinsam essen, gemeinsame Gute-Nacht-Geschichte für unsere Kinder.  Sich gegenseitig zuhören, wahrnehmen und wahrgenommen werden. Beieinander sitzen, miteinander Kaffee trinken, die Kekse werden durch viele Hände gereicht. Zusammensein, ähnliche Situationen kennen, Verbundenheit spüren, Gemeinschaft erleben. Hinter uns liegen ein paar Tage mit tollen Menschen. Kollegen und Kolleginnen meines Mannes plus Familien. Lebhaft, laut, freudig, lustig, gemeinsam, zusammen, miteinander, beieinander. Ich bin heute dankbar für die Gemeinschaft, das Zusammensein, das Miteinander und dass Gott mir viele Gesprächspartnerinnen geschenkt hat, die mich motivieren, inspirieren, Blickwechsel schenken…Ich bin dankbar, ich durfte dabei sein.

Freundinnen

08 Mittwoch Apr 2015

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20150408_160956Sie sind heute schon den ganzen Tag miteinander unterwegs. Sie reden, spielen – zeitlos. Sie begegnen mir immer wieder, brauchen mich aber nicht, sind sich selbst genug. Ich muss ihnen keine Idee für ein Spiel geben, ich brauche nicht einmal dazwischen zu gehen, weil es Streit gibt – es gibt keinen, sie sind zufrieden, ich bin es auch. Es ist unheimlich schön die eigenen Kinder zu beobachten, in den Freundschaften, die sie führen. Und es ist unheimlich schön, wenn man innerlich diese Freundschaften total unterstützen kann. Warum mir das auffällt? Weil ich immer wieder mit Eltern in Kontakt trete oder Lebensgeschichten höre und Gründe, warum eine Phase in jungen Jahren zur echten Herausforderung wird: „Sie hat die falschen Leute kennengelernt.“ „Er hatte die falschen Freunde und ab da wurde es richtig schwierig.“ Es ist mir völlig klar, dass die Freundschaften meiner 6jährigen keine Aussage darüber machen, mit welchen Leuten sie Zeit verbringt, wenn sie 16 ist. Aber es macht mich sensibel für das Thema Freundschaft, macht mich dankbar, dass sie Freundinnen hat, die ihr guttun, macht mich froh zu beobachten, wie sie in der Gegenwart mancher Freundinnen aufblüht oder auch zur Ruhe kommt. Heute bin ich dankbar für einen schönen Tag, den meine Tochter hauptsächlich mit ihrer Freundin verbrachte und wer weiß, vielleicht verbringen sie auch noch so gerne Zeit miteinander, wenn sie 16 sind.

Zwischenzeit

07 Dienstag Apr 2015

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20150407_065910Zwischenzeit. Die schönste Zeit des Tages. Die Nacht ist noch nicht vergangen, der neue Tag hat noch nicht begonnen. Meine Familie schläft noch, ihre Atemzüge sind noch tief, lang und gleichmäßig. Es ist ruhig, friedlich und ich bin Zeugin eines Augenblicks. Den Blick auf ein Wunder, das trotz seiner Beständigkeit, trotz seiner Verlässlichkeit, seinen Reiz nicht verliert, nicht alltäglich wird. Die Sonne geht langsam auf, der Himmel taucht ein in wunderschönes Rot, die Dunkelheit weicht der Morgenröte. Ich bin heute morgen dabei gewesen, bin Zeugin gewesen, habe diesen Start in den Tag genossen, bin voller Dankbarkeit für diesen wunderbaren fantasievollen Akt der Schöpfung.

offene Arme

06 Montag Apr 2015

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Mit offenen Armen begrüßt, mit freundlicher Geste willkommen geheißen zu werden. Das ist und bleibt eine schöne Sache. Heute bin ich dankbar für die Einladung einer Freundin zum Mittagessen, die Freude daran hatte, statt für 2 für 7 Personen zu kochen. Und es ist schön zusammen zu sitzen, Zeit miteinander zu verbringen, gut zu essen und sich zu unterhalten. Ich bin dankbar für die liebe Einladung, für ein offenes zu Hause, für eine freundliche Atmosphäre, für einen regen Austausch. Einladungen sind etwas so wunderbares!20150406_154724.

Hoffnungsmoment

05 Sonntag Apr 2015

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Liebe Grüße von mir für dich.

Veränderungen. Die, die schön sind und inspirierend und erfolgreich und wunderbar, die Veränderungen mag ich. Aber die, die mich unsicher machen, wo ich nicht weiß, wie ich zu reagieren habe, wie weit die Veränderung gehen wird, die, die mag ich nicht. Nun stand ich heute in der Küche, um das Mittagessen zu kochen und meine Großen standen dabei. Zwischen ihnen entstand eine Auseinandersetzung. Sie endete mit Tränen auf beiden Seiten. Ich stehe daneben. Weiß nicht, wie dieser Streit begonnen hat und hab keine Ahnung, ab wann ich eingreifen soll und für wen ich Partei ergreifen soll  (für niemanden, schon klar), denn ich kenne die Ursache nicht. Und man soll ja, laut Pädagogen, nicht sofort eingreifen, aber wann denn dann? Und laut Pädagogen sind so Auseinandersetzungen wichtig für die Entwicklung, die Sozialkompetenz. Echt? Irgendwie steht nirgendwo, wie blöd es sich als Mama anfühlt, daneben zu stehen. Und ich mache mir dann auch gleich Gedanken. In letzter Zeit streiten sie öfter. Das ist eine Veränderung, die ich nicht mag. Ich mags still und gleichberechtigt und reflektiert und kontrolliert (bin ich natürlich alles selber nicht). Und ich beobachte sie und denke voller Sorge: Meine Familie ist mir so wichtig und ich wünsche mir so sehr ein gutes, inniges Verhältnis zu meinen Kindern, aber auch für die Schwestern untereinander. Wo Schwestern auch Freundinnen sind, Klamotten tauschen, über Jungs reden und ihre Lebensfragen stellen. Was, wenn wir das nicht hinkriegen, sondern so eine anonyme Tischrunde werden? Meine Schwester hat mir gestern auf den AB gesprochen. Sie fragt wie es mir geht. Was ich so mache, freut sich über einen Rückruf. Wir tauschen keine Klamotten, weil sie in den USA wohnt, wir reden nicht über Jungs, weil unsere schon Männer sind und wir über unsere Ehen reden. Wir stellen uns unsere Lebensfragen, wollen wissen, wie die andere mit bestimmten Themen umgeht. Wir hatten Zeiten, da wollten wir keine Schwestern sein, weil wir die andere doof fanden. Es gab Zeiten, da haben wir uns mit Absicht gegenseitig verletzt und es gab auch schon mal körperliche Übergriffe. Das gehört zu unserer Schwesterngeschichte. Mittlerweile ist meine Schwester auch meine Freundin. Und wenn ich mit diesem Gedanken meine Mädels beobachte, dann macht mir das Hoffnung und für diesen Hoffnungsmoment und meine tolle Schwester bin ich heute dankbar.

ohne Geschenke

04 Samstag Apr 2015

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Ich liebe Geschenke – von beiden Seiten. Also, ich bekomme gerne welche und ich verschenke gerne. Aussuchen, einpacken, das mag ich sehr. Ich gebe zu, dass es viel weniger geworden ist, seitdem ich Mama bin… aber ich mag es zu verschenken. Als ich heute Morgen kurz mit meinen Mädels in die Stadt wollte, um noch etwas zu besorgen, war ich überrascht über das Gedränge und die Menschenmenge, an einem total verregneten Samstagmorgen, in unserer Kleinstadt. Als ich eine Verkäuferin fragte, was los sei, sagte sie: „Morgen ist doch Ostern und die Leute suchen nach last-Minute- Geschenken.“ Ich kannte den Begriff bis jetzt nur aus der Weihnachtszeit. Mein Mann wurde heute auch, als er unterwegs war, gefragt, ob er schon alle Ostergeschenke hätte. Wie gesagt ich liebe es zu verschenken und es gibt dafür viele Anlässe. Aber heute bin ich einfach dankbar, dass ich da gar keinen Druck verspüre, Geschenke machen zu müssen. Das würde mich echt stressen. Meine Kinder dürfen was suchen, klar, aber das ist kein Stress. Ostern ohne Geschenkestress, dafür bin ich heute dankbar. P1110133 (2)20150404_144438

Kreuz

03 Freitag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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20150403_111735Als meine Große zum ersten Mal bewusst wahrnahm, dass in manchen Kirchen Jesus am Kreuz hängt, sagte sie: „Wieso hängt der da noch? Wissen die nicht, dass er auferstanden ist und wir mit ihm reden können?“ Für Kinder ist das Unglaubliche zu glauben noch einfach. Und ich bin dankbar, dass ich das Unglaubliche auch glauben kann. Das kann ich, weil ich es in meinem Leben erlebe. Diese Verbindung zu Gott, die durch den Tod und die Auferstehung von Jesus, möglich wurde. Nein, ich verstehe das nicht im Detail. Ja, ich hab da auch noch ein paar Fragen. Aber ich glaube es, weil es gute Auswirkungen in mein Leben hat. Es gibt eine Verbindung zwischen Gott und mir, die für mich lebenswichtig ist und für diese Verbindung bin ich dankbar.

groß

02 Donnerstag Apr 2015

Posted by alltagsstueckwerk in Dankbarkeitsmomente

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Obwohl ich an Gott glaube und an das, was in der Bibel steht, bin ich immer wieder überrascht, wenn Worte Wirklichkeit werden und biblische Aussagen Realität. In Matthäus 6 werde ich dazu aufgefordert und herausgefordert, mir keine Sorgen zu machen, keine Versorgersorgen, weil Gott für mich sorgt. Die Herausforderung nehme ich an, aber meistere sie nicht. Ich mache mir oft Sorgen. Ich bin ein Meister in sich sorgen, vor allem wenn es ums Versorgen geht. Und heute hat mich Gott wieder einmal überrascht mit der Realität seiner Aussagen, mit der Wirklichkeit seiner Worte. Und dafür bin ich heute so sehr dankbar. Ein großes DANKE an einen großen Gott, der Großes tut.20150402_145855

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